Freitag, 5. Juni 2009

Reisemuedigkeit

Nun ist es soweit: wir sind reisemuede! Wir haetten nicht gedacht, dass es so etwas wirklich gibt, wie es sich anfuehlt, dass es uns selbst erwischt und dass man nicht viel dagegen machen kann! Ein kleines Beispiel: man kommt in eine fremde Stadt (in unserem Fall Cairns im tropischen Queensland), hat einige Tage vor, dort zu bleiben, aber verspuert nicht die geringste Lust, diese Stadt sowie ihre Umgebung zu erkunden und zu besichtigen. Man fuehlt sich aufgehoben und zufrieden, wenn man einfach nur in Cafes sitzen und das rege Treiben beobachten darf. Mehr will man gar nicht.

Angefangen hat es eigentlich schon an einem Samstagmorgen im Daintree National Park: Der Wecker hat geklingelt, man hat aus dem Fenster gesehen, die dichten regnerischen Wolken durch die mueden Augen (trotz zehnstuendigem Schlaf - was sonst soll man machen, wenn es schon um 6pm dunkel wird?) erspaehen koennen und sich fuer den heutigen Tag nur eines gewuenscht: ein kuscheliges, warmes Sofa und einfach mal nichts zu tun ausser ein paar Nichtigkeiten, die einfach erledigt werden muessen.

Aber nein - so einfach wollen wir es ja auch gar nicht! Wir sind ja schliesslich nicht im Urlaub! Auf dem Programm standen einige destinations, attractions und Sonstiges, was man alles auf jeden Fall unbedingt gesehen haben muss (laut Reisefuehrer, unserem staendigen Begleiter und treuem Freund).
Eine kleine Bestaetigung fuer den Lauf unserer Gedanken und Gefuehle - so dass wir uns nicht all zu schlecht fuehlten - war das Gespraech mit "unseren Byron Bay - Schweizern". Diese hatten und haben naemlich dieselben Empfindungen und wir konnten uns gegenseitig bestens verstehen. Ein Aussenstehender haette wohl verstaendnislos mit dem Kopf geschuettelt als wir uns unterhalten hatten.

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