Nachdem wir den Daintree River mit der Faehre ueberquert hatten, war es Zeit, den noerdlichen Teil des Daintree National Parks bis zu Cape Tribulation zu erkunden.
Nach einem serpentinenreichen Auf und Ab direkt an der Coast entlang hatten wir vom Rex-Lookout einen beeindruckenden Ausblick auf die Muendung des Daintree Rivers in das Meer. Daraufhin folgten einige Abstecher an wunderbare, einsame Straende, die einen aber nach acht Monaten "Leben an der Kueste" leider nicht mehr so begeistern wie noch zu Beginn unserer Reise.
Eine kleine Abwechslung zur Natur zeigte sich in einer Ice Cream Factory, die leckeres Eis aus tropischen Fruechten herstellt. So kamen wir zum Genuss von Soursop, Black Sapote (soll angeblich nach Schokolade schmecken - pah, von wegen!), Passionfruit und Wattle Seed. Bis auf das "Moechte-Gern-Schokoladen-Eis" sehr lecker!!!
Auch die Besichtigung einiger Tee-Felder, ein rainforest walk (again...) und der Ort Cape Tribulation standen auf dem Programm. Dass sich der sogenannte Ort, von dem wir uns ein suesses, kleines tropisches Doerfchen vorgestellt hatten, sich als zwei Haeuser mit voellig ueberteuerten Touri-Shops sowie ein hostel entpuppte, war mehr als enttaeuschend. Da wir etwas Bares brauchten und die zwei ATMs leider ausgefallen waren, mussten wir uns ein Snickers und ein Mars fuer insgesamt $7 leisten, um an cashout zu gelangen. Der Wahnsinn! Zwischendrin ist dann auch noch der Strom ausgefallen, was dort allerdings nicht unueblich erscheint.
Jedoch sind uns schon sehr viele Aborigines aufgefallen, die sich wohl in Richtung Cape York noch haeufen.
Am Abend-Strand-Spaziergang haben wir doch tatsaechlich wieder "unsere Schweizer" von Byron Bay getroffen, denen wir schon in Eungella ueber den Weg gelaufen sind, und ein bisschen getratscht.
Bei der Reservierung des einzigen "staatlichen" Campgrounds (und deswegen relativ guenstig) im National Park wurde uns aufgezeigt, dass es moeglich sein kann, dass sich dort (im Regenwald, in der Naehe des Meeres, anscheinend auch in der Naehe eines Flusslaufes) wilde Krokodile befinden koennen. Als wir da nachts dann rausmussten, ist uns schon anders geworden... Ein Ranger meinte, dass er erst kuerzlich in der Naehe eine riessige Python gesehen habe. Das macht das Ganze nicht wirklich besser!
Durch das laute Prasseln aufgewacht, meinten wir, es muesse stark regnen. Doch einmal aus dem Auto gewesen, sind wir kaum nass geworden, so dicht ist der Regenwald! Angeblich kommt vom Regen auch kaum etwas am Boden an. Irre!
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| Daintree National Park - Cape Tribulation |
Am Rueckweg haben wir noch an einem Strassenstand ein paar tropische Fruecht eingekauft, die echt guenstig waren. Diese werden wir uns in den naechsten Tagen schmecken lassen. Die alte Verkaeuferin hat uns die Fruechte sogar nach Reifegrad eingepackt. Somit wissen wir jetzt, wann welche Frucht "faellig" ist. Ausserdem hatten sie dort noch ein 2 Wochen altes Wallabie Waisenkind, total suess. Nur fotografieren durfte man es leider nicht...
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| Daintree National Park - Flowers & Fruits |
Und ab gings nach Cairns,
Andi & Peter



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