Mittwoch, 28. September 2011

Erskineville, Newtown und Glebe

Hallo zusammen,

da uns nun gegen Ende die Zeit nur so durch die Finger rinnt, folgen hier erstmal nur die Bilder der Erlebnisse der letzten Wochen (einfach runterscrollen). Nicht abschrecken lassen - es sind einige :) Texte folgen noch! Viel Spaß beim Fotos anschauen :) Eure Andi und Peter

Erskineville, Newtown, Glebe

Darlinghurst, Kings Cross, Pott's Point und Woolloomoolo

Darlinghurs, Kingscross, Pott's Point, Woolloomoolo

Kurzurlaub in Port Stephens

Port Stephens - Tag 1


Port Stephens - Tag 2


Port Stephens - Tag 3


Port Stephens - Tag 4

Lantern Parade in Manly und Curl Curl

Guys

die Lantern Parade war noch am Abend nach Padddington. Am Manly Wharf haben Kids ähnlich wie bei uns an Weihnachten einen Laternenumzug veranstaltet. Es gab Musik, Sandwiches und Chips für uns :-)


Lantern Parade Manly


Am nächsten Tag haben wir nochmal die Gegend meiner neuen Wohnung besichtigt: Curl Curl. Leider kam, gerade als wir am Strand waren innerhalb von 1s eine Kaltfront und es wurde sowas von ewig kalt und windig, dass wir abbrechen mussten:

Curl Curl


Eure,
Andi & Peter

Paddington

Hi guys,

das nächste Viertel das an der Reihe war, war Paddington. Andi hatte sich da ja so einige ausgesucht, die natürlich alle besucht und bewandert wurden. Paddington ist ein sehr reicher und durchaus interessanter Stadtteil, mit vielen Häusern im (hoffe das stimmt jetzt) viktorianischen Stil. Dazu kleine süße Kaffees, Galerien und die nimmerendende Oxford Street mit den Paddington markets. Der Marsch war sehr lang und anstrengend und uns hat es sehr gut gefallen:

Paddington


Viele Grüße,
Andi & Peter

Montag, 12. September 2011

Powerhouse Museum

Servus miteinander,

Am Montag Morgen bin ich mit Peter zusammen in die Uni gefahren, um dann weiter zu tingeln Richtung Powerhouse Museum, welches gleich zwischen der UTS und Darling Harbour/Chinatown liegt.

Das ehemalige Kraftwerk, das einst Sydneys stillgelegtes Straßenbahnnetz mit Strom versorgte, ähnelt fast dem deutschen Museum. Es gibt zudem interaktive Demonstrationen – sehr für Kids und Schulklassen geeignet. Leider wird das Museum im Moment umgebaut oder renoviert und so konnte man einen Teil nicht mal besichtigen. Am Eingang kam mir gleich einer zu Hilfe, da das Museum wohl recht unübersichtlich ist. Hat sich dann auch bewahrheitet: ich habe kaum durchgeblickt, wo ich schon war und was ich noch sehen will oder nicht sehen will. Das Interessanteste war die Design-Abteilung (dort habe ich mich auch über eine Stunde aufgehalten – zum Glück, denn der Rest war nicht mehr so interessant).

Powerhouse Museum


Nach einem leckeren Pad Thai für umgerechnet ca. 5 Euro in Chinatown :o) ging’s wieder an die Uni zur Besichtigung der Studentenwohnungen. Peter hatte sich nämlich am Wochenende für ein Zimmer beworben und heute Morgen die Zusage für ein 6er Zimmer erhalten. Allerdings soll er sich bis Mi entschieden haben! Unverschämt, oder? Inzwischen hat er aber eine Mail geschickt, ob er bis nächsten Montag Bescheid geben kann, da er seinen alten Mietvertrag erst kündigen müsste. Hat geklappt :o)

Das Gebäude mit den Studentenwohnungen ist total neu, dementsprechend gut sieht es auch aus, muss man schon sagen. Da lassen die sich nicht lumpen (mit Peters Studiengebühren…): eine rießige Dachterrasse mit BBQ und genialem Blick über die Stadt im 21. Stock, in den Gemeinschaftsräumen rießige Flachbildfernseher, eine Leinwand, ein Musikzimmer mit Flügel (!), eine eigene Wäscherei, Außenbereiche im 10. Stock mit menschengroßem Schachbrett, Tischtennis, Study-Räume usw. Das 6er Zimmer war erstaunlicherweise auch echt geräumig: mit zwei Toiletten und zwei Duschen, einer großen Küche mit zwei großen Kühlschränken, großer Esstisch, Sitzgruppe mit TV und dann natürlich die einzelnen Zimmer mit Bett, großem Schrank und Stauraum, Schreibtisch mit Lampe. Das ganze Gebäude ist klimatisiert und obwohl direkt nebenan eine große Baustelle war, hat man keinen Lärm gehört.

Der Nachteil: Peter muss eine extra Gebühr zahlen, wenn er die Wohnung eher kündigt (die Uni vermietet immer bis Mitte Januar, Peter verlässt OZ aber schon im Dezember) und falls kein Nachfolger gefunden wird, muss er die darauffolgenden Wochen zusätzlich komplett zahlen. Wir sind das nochmal durchgegangen und das Risiko ist echt groß und falls er zahlen müsste, wäre das eine ganz schöne Menge für nichts und wieder nichts. Das wäre schon heftig! Deswegen ist er jetzt noch intensiver am Wohnungssuchen (auch und vor allem hier in Manly) und wir wollen schauen, dass wir bis nächsten Mo so viele Wohnungen wie möglich anschauen, damit er sich dann entscheiden kann… Immer was anderes!

Hoffen, es geht euch allen gut in good old germany!
Grüßle von Andi & Peter

Küstenwanderung von Coogee nach Bondi

Good Morning guys,

am Sonntag war es so weit: wir sind endlich dazugekommen, die lang ersehnte Wanderung an der Küste zu unternehmen. Im Reiseführer stand zwar von Bondi nach Coogee, aber da am Sonntag das Festival of the Winds in Bondi stattgefunden hat, bot es sich direkt an, die Tour am Bondi Beach ausklingen zu lassen.

Es ging schon bald los: wir haben um 7:30 das Haus verlassen, um die Fähre um 8:00 zum Circular Quay zu erwischen. Kaum waren wir aus dem Haus, strömten auch schon die Jogger, Surfer, Kaffee-Trinker etc. an uns vorbei – und das am Sonntag Morgen um halb acht! (siehe Bilder)

Vom Circular Quay aus ging es mit dem Bus fast eine Stunde lang gen Süden nach Coogee. Coogee war sehr süß mit vielen auf- und abführenden Straßen. Allgemein haben wir die Entfernung zur Innenstadt Sydneys gemerkt: es war alles ruhiger, entspannter, gleich viel erholsamer – und trotzdem noch Stadt! Vor der Küste liegt die Wedding Cake Island, die die Wellen ein wenig abbremst. So haben wir hier auch kaum Surfer gesehen.

Küstenwanderung Cogee - Bondi


Der Küstenspaziergang führte uns an den Klippen entlang gen Norden, am Dolphin Point (der nicht wegen der Delfine so genannt wird) und dem Dunningham Reserve vorbei zur nächsten Bucht, Gordon’s Bay. Hier befindet sich laut Reiseführer einer der besten Tauchspots in Sydney. Wir haben zwar keine Taucher entdeckt, dafür aber eine Menge an umgedrehten Fischer-Booten, die fast die ganze Bay säumen. Die Gegend hier ist wunderschön, das Meer war türkisblau, die Sonne hat geschienen und wir kamen uns vor wie im Urlaub :o)

Der Swell, wie man in der Fachsprache sagt :o), war an dem Tag gigantisch und so waren die Wellen umso stärker und größer. Das hat Peter natürlich fasziniert und wir sind immer wieder stehen geblieben, um die Surfer zu bewundern, die den starken Kräften zu trotzen versuchten. Zudem klatsche das Wasser immerzu auf die Klippen und es war super zuzuschauen, wie die Gischt immer wieder in die Höhe gespritzt wurde.

Der ausbetonierte Meereskanal am Clovelly Beach lädt ohne die Auswirkungen der starken Strömungen zum Schwimmen und Schnorcheln ein und so haben wir auch viele Familien mit ihren Kids gesehen, die hier ihren Sonntag verbracht haben. Weiter ging es am Burrows Park und dem Shark Point (hoffentlich ohne Haie) vorbei. Der Waverley Cemetery hat am Rande der Klippen mit Blick über den Ozean keine schlechte Lage. Hier sind wohl auch einige berühmte Australier begraben. Im Reiseführer steht extra, dass man hier immer Wale zu Gesicht bekommt – wir hatten leider kein Glück.

Der Weg führte uns zum Bronte Beach, an dem Peter schon mit Siemens das BBQ erlebt hatte. Auch heute war der Park mit seinen vielen BBQ Stations brechend voll! Mit dem Auto möchten wir hier nicht herkommen: Fast keine Parkmöglichkeiten und für die vorhandenen wird man $15 Parkgebühr los! Wir hatten überlegt, uns dort in ein Cafe zu setzen, aber alle Cafes waren so voll, dass es schon nicht mehr schön war und so hieß es: weiter geht’s zum Tamarama Beach! Dieser ist nur 80m breit, erstreckt sich aber umso mehr in’s Landesinnere. Laut Reiseführer ist der Tamarama Beach einer der gefährlichsten überwachten Strände in New South Wales, da die Strömungen hier besonders stark sind.

Ab hier ging es an der Mackenzies Bay entlang, es war schon gegen Mittag und der Pfad an der Küste wurde immer menschenreicher… Zum Glück sind wir schon so bald am Morgen gestartet! Am Mackenzies Point dann endlich: Delfine!!! :o) Und zwar eine ganze Menge, bestimmt um die 20. Ich habe mich so gefreut, dass Peter mir das Schauen überlassen hat und er fotografiert bzw. gefilmt hat. Die sind richtig gesprungen und sind die Wellen entlang „gesurft“!

Von da an konnte man auch schon Bondi Beach und die vielen Drachen sehen. Das letzte Stück an den Klippen entlang nach Bondi haben wir auch noch hinter uns gebracht und konnten dann das Festival of the Winds bestaunen. Hier konnten die Familien ihre Drachen mitbringen und steigen lassen (normalerweise am Strand nicht erlaubt) und natürlich waren auch Professionelle mit am Start.

Festival of the Winds in Bondi


Ein seeeehr schöner Tag geht zu Ende :o)

Bussis aus Manly,
Peter & Andi