Sonntag, 31. Mai 2009

Daintree National Park - south of the Daintree River

Good Morning,

Der Weg in den Daintree National Park hat uns zuerst nach Mossman gefuehrt, wo wir in einem suessen, tropischen Cafe einen guenstigen Latte getrunken haben. Da Nebensaison ist, hatte die Sugarmill geschlossen und wir konnten sie leider nicht besichtigen. Also wurde sofort zum beruehtmen Mossman Gorge, ein Fluss mit tollen Farben, klassklaren wasser - man konnte sogar die Fische sehen - und Bademoeglichkeit, gefahren. Es waren leider schon etliche Touris da. Da wir wohl die einzigen waren, die nicht an Swimwear gedacht hatten, durften wir den anderen beim Baden zusehen. Es wurde aber sowieso vor gefaehrlichen Stroemungen und ploetzlich ansteigenden Pegeln gewarnt, aber das machte den meisten nichts aus. Und prompt kam eine Deutsche Frau in Schwierigkeiten und hat es nicht mehr geschafft gegen die Stroemung anzuschwimmen. Ein Freund von ihr sprang gleich ins Wasser und hat sie rausgezogen. Gut wenn sie gewusst haette, dass sie an der Stelle an der sie schwam auch stehen konnte... aber naja :-)
Beim Muesli in der Picnic Area haben wir an einer Umfrage (da kam so ein Typ der Uni auf uns zu) der JCU teilgenommen. Ging um Vacation in the Wet Tropical Rainforest und hat ca. 15 Minuten gedauert.

Mossman Gorge


Da man sonst in Mossman nichts unternehmen konnte haben wir beschlossen, die Daintree River Bootstour vorzuziehen. 10 Minuten vor Abfahrt sind wir also beim Buchungsoffice angekommen um die Fahrt zu zahlen. 5 Minuten spaeter standen wir auch schon am Steg und haben auf die River Train gewartet: alleine. Ausser uns waren nur die beiden Bootsfuehrer dabei, also ne Private Crocodile Session am Daintree River, auch nicht schlecht :-) Und es ging gleich gut los. Direkt am Einstieg konnten wir ein kleines Saltie ins Wasser huschen sehen. Das naechste Krokodil hat sich gerade auf einer Sandbank gesonnt und keinen Zucker gemacht. Nebenbei erwaehnt: Das hier war kein Zoo und keine Show, die Krokodile waren echte, gefraessige Salzwasserkrokodile in der Wildbahn (oder der Typ der hinten auf dem Boot sass hat sie immer schnell ingestellt, als wir hinguckten :-). Unglaublich! Dann kam das highlight, ein 5m langes,70 Jahre altes, maennliches Krokodil. Fuck war das riesig. Es lag auch am Ufer zwischen Mangroven, ar aber sehr deutlich zu sehen. Es lag da um Energie von der Sonne zu tanken. Nebenbei hat uns der Bootsfuehrer noch von anderen Tieren im Daintree River erzaehlt. Neben den lieblichen Crocos gibts ja auch noch toedliche Stinger Quallen. Also ein reinster Badefluss, der liebe Daintree River. Zum Abschluss haben wir noch ein ca 2m langes 5 Jaehriges Weibchen gesehen, dem ich aber auch nicht beim Baden begegnen moechte...
Bevor wir wieder zum Auto kamen haben wir ein rießiges Netz einer Spinnen Community (12 Spinnen, die in einer Art WG leben) gesehen. Beim Fotografieren ist es dann passiert: Wir wurden von zig Mosquitos attackiert. Hölle!!! Wir dann sofort ins Auto... natuerlich gabs da noch jemanden der aufs Klos musste :-) Aber dafuer lieb ich sie :-)

Daintree River Cruise - Crocs


In Daintreee Village gab es nichts zu sehen und wir haben beschlossen gleich in den Pinnacle Village Campground zu fahren. Dort angekommen sind wir ein Stueck am Strand spaziert um danach noch in den Pool zu gehen. Da wir am Eingang einen Flyer eines Cafes (Pizzen fuer $10) sahen, was in Australien schon sehr billig ist, haben wir beschlossen, am Abend nix zu kochen und mal ne Pizza zu essen. In dem Cafe angekommen wurde uns gleich mitgeteilt das es ca 45Minuten dauern koennte da sehr viel los war. Die ganze Schule von Daintree war da und es gab fuer sie Pizza bevor es zum Sterne beobachten und Zelten ging. For us no problem.
Well, 90 Minuten(!!!) spater (we were really really starving) war unsere Pizza dann fertig. Sie war mini, was aber nichts machte, da auch der Boden nicht dick, dafuer nicht durch war und alles obendrauf nur beschissen schmeckte. It really tasted like shit, wie sie hier immer sagen. Nur fett, salzig, pfui teufel!!! Der Maus lag sie dann ganz schoen im Magen. Gott sei dank war sie klein :-)
Das war nach dem Reinfall mit dem Red Rooster vor zwei Wochen in Airlie Beach schon der zweite Reinfall mit australischem Essen: Da lobe ich mir doch den Burger King (der hier uebrigens Hungry Jacks heisst)!

Liebe Gruesse aus dem hohen Norden,
Andi & Peter

Port Douglas

Hi fellas,

Auf dem Weg nach Port Douglas haben wir fuer die Nacht in Palm Cove Zwischenstop gemacht. Nachdem es den ganyen Tag geregnet hat und es nahezu unmoeglich war, selbst zu kochen, waren wir im Hungry Jacks. Und ja "I could handle it (Double Whoopper)". In Palm Cove sind wir durch den Ort spaziert und kamen uns auf einmal vor wie im Urlaub. Ein Resort neben dem naechsten, dazwischen Bars und Restaurants. In der Apres Beach Bar haben wir noch etwas getrunken (Tooheys und Iced-Sprite) und sind dann ins Bett.

Palm Cove & Coast


Nach einer regnerischen Nacht sind wir am Morgen nach Port Douglas aufgebrochen, wo uns der erste Weg zum Lookout ueber die Bay gefuehrt hat, dort oben war es echt frisch und ziemlich windig. Nach einem Fruehstueck im Park (Cereals&milk) haben wir die Fussgaengerzone erkundigt. Lauter tolle und teure Geschaefte, Restaurants und kleine Bars. Da es mittlerweile echt sehr heiss wurde, sind wir zum beruehmten 4 Mile Beach gefahren. Der Strand war zwar schon schoen, uns haben aber die Beaches in Mission Beach besser gefallen. Aber egal, baden und relaxen konnte man trotzdem herrlich :-) Fuer den Abend wollten wir erst am campground einchecken (kostenlos gab es nix) und dann in die Stadt gehen und ein bisschen bummeln, da es ja sonst nie die Möglichkeit gibt am Abend etwas yu unternehmen. Der Campground war echt teuer ($30), aber super Lage mit 5min zu Fuss in die Innenstadt und 2Min zum Beach. Nach einem BBQ ginng es dann auch schon zum Bummeln: Und man glaubt es nicht, aber wir haben uns einen lang gehegten Wunsch erfuellt: Den SuperChoc Chocshake von Wendys :-) Kalorienbombe!!! Danach haben wir noch einer urigen Jazz- und Bluesband in einer Kneipe zugehoert (die waren klasse und haben uns an den Jazzkeller erinnert: Die Bude war voll) und sind dann zufrieden zurueck zum Campground geschlendert.

Am zweiten Tag wurde das erste Mal seit unserem Start Toast(sogar getoastet) und Marmelade gefruehstueckt. Lecker! Wir wollten an dem Tag chillen und sind nur etwas in die Stadt in ein Cafe gegangen um Postkarten zu schreiben. Andi hat einen leckeren Passionfruit Smoothie und ich nen Iced-Coffee getrunken. Da es sehr, sehr heiss und muggy war, konnte ich die Maus dazu draengeln, dass Karten schreiben abzukuerzen und wieder am Strand zu gehen. Das Wasser war herrlich warm und das Stinger Netz hatte wohl auch kein Loch. Konnten friedlich baden :) Den Abend haben wir dann fuer einen weitere Sightseeing Tour durch Port Douglas genutzt. Diesmal haben wir es uns sogar gegoennt, ein Bier in der Kneipe mit der Musik zu trinken. Heute war ne Schmuseband am Start, die uns allerdings hauptsaechlich muede gemacht hat (nur Schnulzen), aber sonst echt gut waren.
In der Nacht musste dann der Wecker auf 2am gestellt werden: Es war Relegation angesagt!!! Auf justin.tv (hat geruckelt und ist dauernd ausgefallen) und gleichzeitig auf 90elf und Radio Gong habe ich dann dem Spiel gelauscht und alleine im Dunkeln auf nem Campground am anderen Ende der Welt die drei Tore des Clubs bejubelt. Jetzt bin ich mal guter Dinge, dass es am Sonntag mit dem Aufstieg klappt, allerdings auch echt traurig, dass ich da nicht im Stadion mitfiebern kann. Werden aber versuchen, wieder in Port Douglas zu sein, Aberglaube :-)

Port Douglas


Am naechsten Morgen haben wir uns dann aufgemacht um die naechsten Tage den bis dato noerdlichsten Punkt unserer Reise (Mossman, Daintree NP bis nach Cape Tribulation)
zu erkunden...

C ya later,
Andi & Peter

Mittwoch, 27. Mai 2009

Mission Beach & Bingil Bay

Hallo zusammen,

Am Sonntag Nachmittag steuerten wir Mission Beach an und wollten auf einer kostenlosen Restarea unsere Zelte aufschlagen. Als wir diese in El Arish jedoch direkt am Highway sowie an einem Fluss mit Krokodilwarnung und keinem Menschen weit und breit vorgefunden haben, kehrten wir sogleich um und fanden rein zufaellig (oder eben Schicksal) in Bingil Bay einen suessen, kleinen Campingplatz direkt am Karibikstrand. Unseren Bushcamper konnten wir ca. 10m vom Meer entfernt parken und genausoviel hinter uns begann der Regenwald. Wir sahen quasi aus unserem Fenster durch ein paar Palmen hindurch direkt auf das offene Meer. Zudem war der Strand richtig naturbelassen und es lagen einige Kokosnuesse herum, von denen Peter natuerlich gleich ein paar eingesammelt und geoeffnet hat. Die Kokosnussmilch spritzte nur so, so dass die frisch gewaschene, helle Hose gleich wieder gereinigt werden musste... Aber was tut man nicht alles fuer das Karibikfeeling :o)

Tags drauf schlenderten wir durch das kleine Oertchen Mission Beach und tranken einen seeeehr leckeren Latte in einem der suessen, nach tropischem Style dekorierten Cafes. Das Wetter wusste nicht so recht, was es wollte und waehrend einer kurzen, schwuelen Phase entschieden wir, an "unserem" Strand in Bingil Bay baden zu gehen. Als wir jedoch dort angekommen waren, zog es sich ganz schoen zu und so direkt am Meer war die Brise richtig frisch. Eingekuschelt in Pullis sassen wir dann vor unserer Traumkulisse mit leckeren Kokosnuessen, Melonenstueckchen und Orangen bis in den spaeten Abend.

Mission Beach & Bingil Bay


Hier haetten wir es wirklich laenger aushalten koennen und wollen! Doch in der Nacht zog ein starker Wind auf, das Meer wurde richtig wild (sogar in der normalerweise ruhigen und geschuetzten Bay) und die tropischen Regentropfen immer dicker. Bevor wir den ganzen Tag vom Auto aus unsere Traumkulisse betrachtet haetten, packten wir unsere sieben Sachen und fuhren eben weiter gen Norden.

Liebe Gruesse aus dem regnerischen Wald, dem Regenwald :o)
Peter und Andi

Sonntag, 24. Mai 2009

Paluma National Park

G´day guys,

nach unserem obligatorischen Strandspaziergang am Samstag Nachmittag in Tooluma, gab es leckere Spaghetti mit chees Sauce. Leider wurde uns das Essen etwas vermiesst, da es dort ewig viele Mosquitos wie auch so kleine Muecken gab, die man kaum gesehen hat, die aber so was von zugebissen haben!!! Danach sahen wir aus, als hätten wir Masern; die Nacht verlief auch dementsprechen unruhig und wir kamen aus dem Eincremen gar nicht mehr heraus.

Den Sonntag verbrachten wir im Paluma National Park bei einigen Creeks, die mit eiskaltem Wasser gefüllt waren, sowie mit einer Wanderung zu den Jourama Falls. Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass man da auch schön baden kann. Als wir jedoch dort angekommen waren und die Wasserschlange (was sich dann bei genauerem Betrachten der Bilder am Notebook als Aal rausgestellt hat) gesehen haben, haben wir uns dagegen entschieden und genossen die Aussicht auch ohne erfrischendes Nass. Beim Wandern durch den Dschungel habe ich auch den Schwanz einer kleineren Schlange im Dickicht verschwinden sehen. Die hatte wohl Angst vor uns ;o)

Vom Lookout in Paluma selbst hatte man eine prima Sicht ueber das Tal bis hin zum Ozean! Fantastisch! Danach genossen wir noch einen Latte in einem suessen Gasthaus. Es war Sonntag und einige australische Familien sowie ältere Herrschaften genossen den National Park sowie das Cafe. Kamen uns vor wie in der Fränkischen Schweiz beim Familienausflug ;o)

Paluma National Park


Im Cafe fand Peter eine Karte vor, auf der alle Schlangen abgebildet waren, die es hier und in der Umgebung gibt... Da gibt es neben einigen Pythons, die "nur" würgen, recht viele gefährliche und gerade mal eine, die ungefährlich ist. Da geht einem doch das Herz auf!

Viele Gruesse aus den Tropen,
Peter und Andi

From Airlie Beach to Townsville

Guten Tag die Damen und Herren,

am Fr, den 22.Mai, brachen wir wieder mal bald auf und fuhren einige Stunden innerlands auf dem Highway gen Norden. Zuvor sind wir noch fuer eine Stunde durch Airlie Beach spaziert.

Airlie Beach


Selbst zum Frühstuecken hielten wir nur an einer langweiligen Restarea, direkt am Strassenrand, da es sonst kaum Abzweigungen Richtung Küste gab. Dort trafen wir dann sogar ein paar Deutsche, die wir tags zuvor schon in Airlie Beach gesehen haben. Ist eben doch die "touristische Hauptreiseroute" in Australien.
Bowen, die angebliche "Obsthochburg" (Mango, aber auch Tomaten), fanden wir als einzige Baustelle vor (man konnte nicht mal vor zum Strand) und auch durch Ayer sind wir ohne Zwischenstop durchgefahren.

So kam es, dass wir schon nachmittags in Alva Beach ankamen und wieder mal einen Strandspaziergang unternahmen. Die letzten Kilometer fanden wir kaum Badestraende vor, eher Nordsee-Watt-feeling. Zuerst dachten wir, es haette etwas mit der Ebbe zu tun, aber inzwischen denken wir, dass ist hier immer so und liegt vielleicht an den vielen Riffs. Jedoch hatten wir den Strand nicht fuer uns alleine, sondern mussten ihn mit tausenden von Sandflöhen teilen. Diese lieben es, auf der menschlichen Haut zu urinieren, was kleine rote Fleckchen und ein unangenehmes, staendiges Jucken hervorruft, wie wir von einer Einheimischen erfahren haben. Also doch keine Mueckenstiche...
Am Abend (also ab ca. 5:30pm, bevor es eben dunkel wird) teilten wir uns das BBQ mit Strandblick mit einem deutschen Pärchen, das fuer sieben Monate eine Weltreise mit dem Round-The-World-Ticket macht; auch interessant! Neben den Berichten ueber die ganze Welt, fand ich auch die lecker duftenden Pfannkuchen, die die beiden einfach auf dem BBQ zubereiteten, reizvoll :o) Und was gab es bei uns zur Abwechslung? Genau: Steak! Aber immerhin mit Maiskolben, Zucchini und Paprikaschote.

Bowen, Ayr & Alba Beach


Von dem kleinen Ort Giru, in dem wir direkt neben einer Zuckerrohrfabrik uebernachtet haben und uns der Verkehr der ankommenden Arbeiter aus dem Schlaf gerissen hat, ging es direkt in die Innenstadt von Townsville, da die tourist info noch nicht mal geöffnet hatte. Nach einem kleinen Stadtspaziergang (gibt eigtl. nur die Flinderstreet, eine Einkaufsmeile) beschlossen wir, unsere Cerealien direkt am Beach "The Strand" einzunehmen. Die ganze Strandgegend ist super hergerichtet, einladend fuer Touristen wie auch Einheimische. Angeblich musste Townsville mit etwas hervorstechen neben der konkurrierenden Großstadt Cairns.
Da hier oben das Klima wirklich angenehm warm ist, jedoch bei Sonne brechend heiss (hatten an dem Tag um die 30Grad), ging Peter gleich mal baden. Die Behältnisse mit Vinegar gegen den Schmerz des Quallenstiches hat er erst danach bemerkt... Allerdings gibt es vor der Küste Townsvilles Quallennetze. Also noch mal Glück gehabt!

Townsville


Greetings,
Andi & Peter

Freitag, 22. Mai 2009

Whitsundays Sailing

Hallo zusammen,

am Strand von Seaforth, in der Naehe des Hillsborough National Parks, hatten wir uns am Mittwoch entschieden, fuer die folgenden zwei Naechte ausnahmsweise mal auf einem Caravanpark in Airlie Beach zu uebernachten. Zum Einen, dass unser Auto mit Wertsachen an einem sicheren Platz steht, wenn wir den ganzen Tag auf hoher See verbringen, zum Anderen (fuer mich viel wichtiger): wir konnten mal wieder duschen :o)

Am Donnerstag Morgen wurden wir gleich mal positiv ueberrascht: voellig untypisch fuer australische Verhaeltnisse wurden wir puenktlich um 7.10am abgeholt und mit einigen anderen zum Hafen gebracht. Allgemein war der Segeltoern auf dem Katamaran "Camira" super organisiert. Fuer uns bedeutete das Luxus pur :o) Wir mussten uns einen ganzen Tag mal um nichts kuemmern (keinen Schlafplatz suchen, keine Route planen, nicht kochen muessen etc.), Essen und Trinken war inclusive, so dass man auch hier nicht an's liebe Sparen denken musste! Einfach fantastisch!

Nach ca. einer halben Stunde Fahrt ging es Richtung Daydream-Island, von der noch einige Passagiere abgeholt wurden. Wir waren wohl um die 40 Gaeste, was sich jedoch auf dem Katamaran gut verlief, so dass man sozusagen keine "Angst" um seinen Platz haben musste. Angeblich verbringen zur Hauptsaison (Sommer) doppelt so viele Leute den Tag auf dem Segelschiff. Zudem war es angenehm, dass wir wohl die einzigen Backpacker unter lauter Australiern waren. Aufgefallen sind zwei aeltere, eingefleischte Aussies, die sich dem Alkohol mehr gewidmet hatten als ihren Ehefrauen... (siehe pics).
Das Wetter machte uns anfangs Sorgen, da wirklich dicke Wolken ueber den Inselgrueppchen lagen und am Tag zuvor hatte es geregnet und sogar gehagelt. Doch diese zogen auch vorbei und nur ab und an brauchte man einen Pulli: sobald die Sonne mal hinter den Wolken bzw. der Gegenwind recht frisch war. Die See war wunderbar ruhig, was den Seglern wohl eher missfiel, mir aber nur zugute kam zwecks Uebelkeit.

Nach leckeren Cookies mit Tee, Kaffee und hot chocolate ging es auch schon zum Riff vor Hook Island zum Schnorcheln. Uns wurde nahegelegt, wetsuits anzuziehen wegen der gefaehrlichen Quallen...na, das ging ja schon mal gut los! In einem kleinen Boot wurden wir dann zum Riff gebracht und los ging's in's doch eher frische Wasser. Die Korallen und vor allem die vielen unterschiedlichen Fische waren wunderbar! Leider war das Wasser scheinbar noch etwas getruebt vom starken Regen tags zuvor, doch nach einem duckdive entbloesste sich die ganze Pracht. Und Quallen haben wir auch keine gesehen.

Wieder an Bord fuhren wir zum beruehmten, weissen Sandstrand "Whiteheaven", der nur so von Touris bevoelkert war und der Hubschrauber flog auch darueber...Etwas entfernt vom Trubel machten wir es uns fuer 90 Minuten im beeindruckend weissen Sand bequem, denn dann wurden wir schon wieder abgeholt zum lunch. Es gab leckere Salate sowie Fisch, Chicken und Steak.
Der Rest des Toerns verlief relaxed mit einem Nachmittagsimbiss (tropische Fruechte, Kaese, Cracker und Tortillas - yammi!) und dem Umschippern einiger der insgesamt 74 Inseln; unter anderem steuerten wir Hamilton Island an mit den erschreckend grossen Bettenburgen mitten im Paradies (auch Julia Roberts soll dort ein Domizil haben).

Der Ausflug hat uns super gefallen, wir haben uns gut entspannen koennen und es war wie ein kleines Highlight unserer bisherigen Reise. Auch wenn wir uns die Islands an sich ganz anders vorgestellt hatten: wir hatten karibische Sandstraende und viele Palmen im Sinn und teils kamen wir uns vor wie inmitten Kanadas mit felsigen Inseln voller dichter Waelder.

Sailing Whitsundays


Jetzt geht's auf nach Townsville.
Hoffen, euch geht's allen gut. Viele liebe Gruesse,
Peter und Andi

Mittwoch, 20. Mai 2009

Eungella National Park - Platypus watching

Hi Guys,

Dienstag und Mittwoch haben wir im Eungella National Park verbracht. Auf dem Weg dorthin haben wir gleich alte Bekannte aus Byron Bay getroffen (Australien ist eben doch klein), mit denen wir am Abend ausfuehrlich gequatscht haben. Der National Park ist echt toll: Das erste Mal Regenwald, Wasserfaelle mit Bademoeglichkeit und das sehr sehr seltene Schnabeltier (Platypus). Am Dienstag Nachmittag wurde dann auch gleich zu einem Badewasserfall gewalkt. Das Wasser war verdammt klar, was uns jedoch nicht daran gehindert hat, es zu testen :-) Wir waren allerdings auch die einzigen Tollkuehnen, die sich an den Rand (Maus) und ins kuehle Nass (Peter) gewagt haben...

Eungella National Park


Danach ging es zum Platypus beobachten nach Broken River. Das Schnabeltier kann man echt nur sehr schwierig in freier Natur in Australien sehen und wir sind megafroh, dass wir ein paar von ihnen sowohl am Abend als auch in den fruehen Morgenstunden beobachten und fotografieren konnten. Waren echt begeistert von diesen suessen, kleinen Tierchen. Danach sind wir noch zwei Regenwald-Tracks (natuerlich die kurzen) gewandert, von denen man auch eine tolle Sicht in das weite Tal hatte, und dann weiter nach Airlie Beach gefahren.

Auf dem Weg dorthin wurde, auch unter Protest vom Peter, noch ein anderer National Park besucht. 10km Dirt Road - aber das sind wir ja mittlerweile gewohnt - fuehrten uns zum Hillsborough National Park rund um Seaforth. Einsame, palmengesaeumte Straende (wir waren die einzigen Badegaeste) und die erste Krokodilwarnung an einer Flussmuendung waren der Lohn fuer die zusaetzlichen Kilometer.
Beim Fruehstueck haben wir dann sogar noch von ein paar Aussies ein Stueck frische Kokosnuss geschenkt bekommen - sehr lecker. Wir mussten natuerlich dann gleich am Strand selbst welche "picken". Diese werden wir uns die naechsten Tage schmecken lassen :-)

Hillsborough National Park (Seaforth)


Liebe Gruesse aus Queensland,
Andi & Peter

Von Rockhampton nach Mackay

Hi,

also (wie der Matthias mir erzeahlt hat) gibt es von Rockhampton nach Mackay wirklich nicht viel Interessantes, was uns aber nicht daran hinderte, ein paar Fotos zu machen:


Rockhampton to Mackay


Nach der kostenlosen Nacht auf einem Campground (wir verliessen diesen so bald am Morgen, dass der Ranger uns nicht erwischt hat :o) ) direkt neben einem einsamen Strand in Agnes Water, ging es wieder auf eine lange, langweilige Fahrt am Bruce Highway entlang. Es ist wirklich eine Schande, dass viele lange Abschnitte dieser schoenen Ostkueste einfach nicht erreichbar sind, da es ausser dem Highway, der sich innerlands erstreckt, keine kleineren Strassen direkt an der Kueste gibt, wie zB in NSW unter Sydney.

Am Abend fand unser Navi (unser ganzer Stolz) die Koordinaten eines abgelegenen und kostenlosen Campgrounds wieder direkt am Meer in Carmila. Da wir -wie so oft in der Gegend in den letzten Tagen- wieder mal rechtzeitig zur Ebbe vor Ort waren, bot sich eine traumhafte Wattwanderung an. Somit ist uns auch aufgefallen, dass es hier ungefaehr eine Stunde spaeter dunkel wird, also erst gegen 6pm! Welch Glueck :o)

Am naechsten Morgen klingelte der Wecker mal wieder puenktlich um 6am, die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, und wir machten uns los Richtung Sarina Beach. An dem langen, weitlaeufigen Sandstrand assen wir erstmal einen Apfel, hielten es aber nicht allzu lange aus, da es richtig frisch und windig war.

Mackay selbst war fuer uns nichts Besonderes, ausser der McCafe war fuer australische Verhaeltnisse mal richtig gemuetlich ;o) Aufgefallen sind uns nur die vielen roten Ampeln, die bei mir schon Knieschmerzen vom Pedale-Druecken erzeugt hatten!
Dann ging es auf zum Eungella National Park!

Greets aus Queensland,
Andi & Peter

Sonntag, 17. Mai 2009

Town of 1770 & Agnes Water

Servus,

auf unserem Weg nach Airlie Beach und den Whitsundays, wo wir fuer Donnerstag eine Schnorcheltour und nen Segeltrip zum Whitehaven Beach geplant haben, wurde gestern in Town of 1770 und Agnes Water gestoppt. Davor mussten wir noch unser Ladegeraet im Auto (um Notebook, Cam, etc zu laden) fixen, hat aber wunderbar geklappt. In Town of 1770 angekommen fanden wir das gewohnte :-) Bild: Herrliche Straende, ruhige Gegend und einige Backpacker in Wicked Campern. Aber seht selbst:

Town of 1770 & Agnes Water


Hi Guys,
on our Trip to the Whitsundays was our next stop Agnes Water and Town of 1770. Beautiful beaches with stunning views, but unfortunately no surf :-(

C ya,
Andi & Peter

Freitag, 15. Mai 2009

Fraser Island

Hallo ihr Lieben,

FRASER - TAG 1:
Nach reichlichem Informieren ueber Fraser Island und das 4WD Fahren, haben wir am Mittwoch die Ferry genommen und nun sind wir hier. Die Insel ist die groesste Sandinsel der Welt. Und es ist einfach unglaublich, dass hier alles aus Sand sein soll!! Im suedwestlichen Teil der Insel soll es nur Waelder geben, durch die wir schon gefahren sind und uns gar nicht vorstellen koennen, wie viele unterschiedliche Pflanzen (uns kam es schon eher vor, wie im Regenwald) auf Sand wachsen koennen! Auf der ganzen Insel sind nur 4WDs erlaubt, da von allen Strassen vielleicht 10% geteert sind. Wir hatten zuerst ja nur gedacht, dass es "nur" um das 4WD Fahren am Strand geht, worum man sich informieren muss. Denn man darf zB nur 2 Std vor und 2Std nach der Low Tide am Strand fahren. Das haben wir gestern auch gleich einigermassen hinbekommen. War nicht allzu schwer mit der Luft aus den Reifen gelassen. Ab und an kamen ein paar Verwaschungen, da muss man eben langsamer fahren und dann spritzt es schoen :o)

Doch das richtige Abenteuer ging eigtl erst innerlands los, als wir eine Strecke waehlten, die uns zu unserem Campground gefuehrt hat: Ca 3Std fuer 30km nur Sand durch den Dschungel auf und ab, durch Wasserloecher und ueber riessige Wurzeln. Da wurden wir ganz schoen was durchgeschuettelt. Mit einem Mietwagen kann das Ganze vielleicht spassig sein, aber wir haben uns dann schon zwischendurch gedacht, dass es wohl nicht so toll waere, wenn jetzt was passiert mit dem Auto. Teils waren wir wirklich schraeg gestanden, so dass ich schon gedacht habe, viel fehlt nicht mehr zum Kippen. Teils sind wir richtig in die Hoehe gehuepft. Hut ab vor den Federn! Da ging uns teilweise schon die Muffe...Natuerlich begegnet einem dann auch kein Auto. War aber ganz gut, da es nur one way war. Also der Andere haette ein Stueck rueckwaerts zur naechsten Ausweichmoeglichkeit fahren muessen.

Fraser Island - Day 1


TAG 2:
Jetzt sitzen wir gerade im einzigen Cafe auf der ganzen Insel, haben Internetempfang, warten auf die LowTide, damit wir dann am Strand entlang fahren koennen zu diesem beruehmten Wreck. Zudem warte ich, dass mein Kopfweh weggeht (war wohl ein bisschen zu sehr verkrampft beim Autofahren) und Peter, dass seine Schnupfennase besser wird. Ansonsten sind die Salzseen hier wunderschoen, fast wie im Paradies mit weissem Sand und man kann sogar drin schwimmen. Allerdings wird einem abgeraten, in's Meer zu gehen, da hier sehr viele Haie, starke Stroemungen und im Westen sogar Krokodile sein sollen...

Am zweiten Tag sind wir die Ostkueste entlang gefahren und haben dort einige schwierige Passagen ueber Fels und Stein meistern muessen. Ziel war das shipwreck, das schon beeindruckend im Wasser vor sich hin rostet. Bei den Pinnacles sind wir dann aus Zeitgruenden umgekehrt und habben noch den Elli Creek besucht. Waren ausser uns nur ca. 200 Backpacker dort: Wahnsinn wo die alle herkommen :-)

Der Elli Creek ist ein natuerlicher Fluss mitten im Regenwald, der ins Meer mündet, mit klarem Wasser, den man schoen durchwaten kann, war schon echt toll und kühl.
Leider sind wir erst wieder im Dunkeln am Campground angekommen und mussten wieder im Finstern kochen. Tollerweise ist jetzt auch wohl die zweite, letzte und teure Camping Lantern flöten gegangen und wir müssen uns da echt was überlegen, sobald wir wieder an Land sind... Nun ist es 7:30pm, stockfinster und wir machen das, was hier alle tun: Ab ins Bett, lesen und morgen wieder zeitig raus.

Fraser Island - Day 2



TAG 3:
Heute stand relaxen am beruehmten Lake McKenzie auf dem Programm. Die ca. 12km lange Fahrt durch das Innerland war diesmal erheblich einfacher, da wohl oefters befahren. Das bekamen wir dann auch am Lake zu spueren: die paradiesische Atmosphaere des klaren, tuerkisfarbenen Sees, umgeben mit regenwaldaehnlichen Waeldern und der weisse Sandstrand wurde von den unzaehligen Backpackern gestoert. Aber wir wollen ma gar nichts sagen - sind ja auch nur Touris!

Fraser Island - Day 3


TAG 4:
Am Samstag mussten wir zeitig los, damit wir vor der High Tide noch am Strand entlang zur Ferry kamen. Zum Glueck haben wir genuegend Zeit eingeplant, denn es kam, wie es kommen musste: Wir blieben im Sand stecken und haben uns eingegraben! So wurde zuerst geschaufelt und als das aber alles nichts half, hat ein Aussie uns aus dem Sand gezogen.
Dafuer haben wir zu Beginn der Fahrt noch einen Dingo am Strand herumstreunen sehen :o) Wir befanden uns zum Glueck im Auto, aber ein Angler war nicht weit...

Fraser Island - Day 4


To our english-speaking-friends:

Fraser island was pretty adventurous and f***cking awesome. 4WD was so difficult, because there are no roads, only sand on the beach and dirty, hilly roads with a lot of steep tracks and roots.
Driving was really exhausting and it took about 3 hours for 30km, just to see Lake Wabby. After a morning coffee in Eulong - the only city with one(!!!) coffee bar - we went along the endless beach on the second day.
Our target was the shipwreck, which we reached after a 90 minutes drive. On our way back we stopped at Elli Creek. An indigenous, natural river with blueish water. Both of us walked slowly through the cold water. It was vastly impressive and
we really enjoyed it, although another 200 backpackers did the same :-)
On the third day we just went to Lake McKenzie to recharge our batteries and to laze about! The lake is really amazing, the sand is totally white and the water looks pretty caribbean. However the heaps of backpackers destroyed the stunning atmosphere...
On our way back to the ferry we stucked in the sand and an Aussie guy had to help us getting back to the drive way. Therefore we saw a dingo cruising around :o)

Yours,
Andi and Peter

Sunshine Coast

Hi Germany,

nachdem wir Brisbane passiert haben, hat uns der Weg direkt an die Sunshine Coast gefuehrt. Leider war das Wetter so gar nicht Sunshine: cloudy and rainy. Wenn dann doch mal die Sonne rausgekommen ist, war es gleich brechend heiß.
Deshalb haben wir uns mehrmals am Tag umgezogen. Von der ersten und zweiten Nacht haben wir ja bereits berichtet. Die restlichen haben wir auf Restareas zugebracht. Ausser dass Restareas kostenlos sind und ein geiles Plumpsklo haben, bieten sie keinerlei Komfort...

Sunshine Coast


Nach Coolum Beach sind wir direkt nach Noosa Heads geduest. Ein Domizil der Reichen und Schoenen und nicht so verrueckt wie Byron - da passen wir doch hin! Unser Haus haben wir schon ausgesucht: Wenn jemand $1.500.000 uebrig hat, immer her damit...

Noosa - Day 1


Nachmittags wurde dann auch gleich unser neues Sufboard eingeweiht, welches wir in Byron auf den letzten Druecker erstanden haben und das Motiv sogar selbst designen durften - passt direkt zum Motto unserer Reise. Der Surf lief noch nicht perfekt, aber wird schon werden :-)

First waves on the new board


Am naechsten Tag sind wir am Morgen durch die Einkaufsstrasse von Noosa gebummelt - ohne was zu kaufen - und haben einen Vitamin-C Saft bei Boost getrunken, da der Peter mal wieder Schnupfen hat. Nachmittags wurden die teuren Haueser entlang des Rivers bei einem Spaziergang begutachtet und am Strand Pläne für Fraser Island und Whitsundays geschmiedet. Am Abend sind wir dann nach dem BBQ in einem Park am River weiter Richtung Rainbow Beach gefahren. Von dort sollte am Morgen die Barge (=Fähre) nach Fraser Island starten.

Noosa - Day 2


Hi Guys from Byron,

here is our first English text about our travel. Firstly we want to say thanks to all of you for the amazing time and the great goodbye. So many presents, we couldn't keep them all and had to throw some away - sorry Yiyeon :-)
No that was a joke, they were f****cking awesome and we will keep them all. We will prove it when we'll return to you in July or August. Hopefully you and Maho and eventually Florian are there...

We passed Brisbane and went straight to the Sunshine Coast. Unfortunately it was cloudy and muggy. We visited Noosa Heads and tried our new surfboard, before we took a walk through the shopping mile of Noosa. We also went for a sightseeing tour through the mansions-quarter.
So if one of you - perhaps Sam - has $1.500.000 left, please don't hesitate to transfer it to us. You'd be invited to visit us there as often as you want :-)
After Noosa Heads, we travelled on to Rainbow Beach to catch the barge to Fraser Island...


Greetings to all of you in Germany, Byron and soon Spain (we're sorry for you Ricardo),
Andi & Peter

Sonntag, 10. Mai 2009

Und die Reise begann...

Hey Buddies,

sitzen gerade (mal wieder) im Mac Donalds und trinken den Fruehstueckskaffee, ist einfach gut, viel und guenstig :-)

Nachdem wir uns vorgestern mittag in Byron Bay verabschiedet hatten, einiges an der Gold Coast erledigt und eingekauft haben, sind wir ziemlich lange gefahren und haben die erste Nacht nach Brisbane bei Caloundra geschlafen. Der Abschied von unseren housemates Annie, Darren, David und den Italienern war kein Stress :-)

Danach haben wir uns an der Schule mit den anderen noch auf unseren letzten Kaffee getroffen und sie haben uns geholfen, die Boards auf dem Dach zu befestigen. Der Abschied war dann doch ziemlich traurig und Traenen sind auch geflossen. Wir haben sogar noch Kleinigkeiten (Ohrringe, Haarklammer, Halskette, chin. Essstaebchen) sowie Selbstgeschriebenes geschenkt bekommen, was wirklich suess war. Glaubt man gar nicht, wie eng Menschen in kuerzester Zeit zusammenwachsen koennen...Aber vielleicht sehen wir den einen oder anderen noch in Australien bzw dann in Spanien, der Schweiz etc.

So sind wir mit etwas gemischten Gefuehlen losgefahren und wussten gar nicht so recht, ob wir uns jetzt auf unsere zweite Reise in Australien mit dem Auto freuen sollen oder nicht. Es ist schon ganz viel wert, Freunde zu haben und einen Anlaufpunkt, wo man sich "daheim fuehlen kann".
Da es nun hier zur Zeit schon gegen 5pm dunkel wird, haben wir uns vorgenommen, den Abend nicht so auszukosten wie wir es lieben, sondern mehr Gewicht auf den Tag zu legen (also frueher aufstehen) und wenn es dunkel wird, sich schlafen zu legen. Mal sehen, wie das klappt.

Gestern Nacht haben wir an einem kostenlosen Rastplatz mit Plumpsklo uebernachtet. Bevor wir losfahren wollten, ist uns ein Paaerchen gegenueber aufgefallen, das deutsch gesprochen hat. Nachdem Peter sich die beiden etwas genauer angesehen hat, erkannte er sie: Christian Riedel mit Freundin aus Ottensoos! Wie klein die Welt doch ist. Haben gleich Handynummern ausgetauscht, da wir in dieselbe Richtung fahren. Mal sehen, ob wir uns nochmal treffen. Und wenn, dann wahrscheinlich nur, wenn wir nichts ausmachen, sondern dann wieder durch Zufall...

Heute Nacht haben wir in Coolum mitten in der Stadt in einer Seitenstrasse geschlafen und ich habe den Club verpennt (wollte das Derby sooo gerne anhoeren), naja 1:1 passt scho fuer uns :-)

Heute geht es nach Noosa Heads, bevor wir dann Fraser Island ansteuern.

C ya Mates,
Andi & Peter

Samstag, 9. Mai 2009

Mardi Grass Festival in Nimbin und The Larder

how're ya, mates?

Das letzte Wochenende haben wir ausgenutzt, um uns nochmal im Hinterland Byrons umzusehen. Wie das immer so ist: alles auf den letzten Druecker! So haben wir uns am Sonntag zusammen mit Yiyeon auf den langen Weg nach Nimbin gemacht, zum Mardi Grass Festival...
Nachdem wir noch nicht mal lange unterwegs waren (insgesamt nur rund 80Minuten), wurden wir auch schon von der Polizei gefilzt. Breath Test, Sniffing Dogs, Drogenkontrolle: Das volle Programm. Waren natuerlich sauber und so konnten wir nach ein paar aufregenden Minuten weiter fahren.
In Nimbin war schon die Hoelle los: Und mit Hoelle meinen wir Hoelle. Lauter alte Zombie-Hippies (also man muss sich nur unsere Eltern 6 Wochen ungewaschen mit langen verfilzten Haaren und auf Marihuana vorstellen).
Ueberall Bring-a-bong (nich Billabong) Shops und organic food. Die Polizei war auch reichlich vertreten und somit war es interessant das Zusammenspiel zu erleben. Ohne dieses Festival waeren wir wohl nach 10 Minuten wieder gefahren, so haben wir es doch ne Stunde ausgehalten und mussten noch vor der grossen Parade (lauter Drogenelfen) wieder fahren, da Yiyeon noch in die Arbeit musste.
Am Heimweg haben wir noch nen Junkfood Zwischenstop fuer sie gemacht (she's addicted to this stuff) und sind dann ueber den Aldi und ohne weitere Kontrolle wieder gut in Byron angekommen.

Nimbin - web


Vor ein paar Tagen haben wir uns dann von unserem Boss Jeremy und allen Mitarbeitern beim Larder verabschiedet. Wir haben noch lecker Lamm und ne Art Fruehlingsrolle und natuerlich ein Bier bekommen, bevor wir dann unser neues Surfboard, ein 6'8" Fishboard (Bilder vom self-design-board folgen), abgeholt haben.

The Larder - web


Liebe Gruesse,
eure Andi und euer Peter

Mittwoch, 6. Mai 2009

Sunrise am Lighthouse in Byron Bay

Hi fellas,

Heute morgen haben wir uns mit einigen Qualen aufgemacht und sind um 5:30am zum Byron Bay lighthouse gefahren, um den Sonnenaufgang zu bewundern. Leider haben sich die Wolken vom vorhergehenden Abend nicht verzogen und so sahen wir die Sonne nur ein paar Minuten, bis sie sich wieder versteckt hat. Aber vielleicht hat genau das den Charme und die speziellen Farbmischungen ausgemacht!

Natuerlich lief alles mal wieder nicht so glatt, wie es doch einfach mal laufen koennte!! Als wir ungefaehr 45 Minuten vor Sonnenaufgang am Parkplatz unter dem Lighthouse angekommen sind, waren natuerlich die wenigen vorhandenen Parkplaetze schon belegt. Da es ansonsten nur die Moeglichkeit gegeben haette, unten im Ort zu parken und eine ca. 60 minuetige bergauf-Wanderung in Kauf zu nehmen, sahen wir keine andere Wahl, und parkten ein Auto ein :o) Natuerlich schrieben wir einen Zettel mit unserer Handynummer und machten uns dann auf zum Sonnenaufgang. Die Lichtspiele bevor sich der Sonnenballen selbst zeigt, sind natuerlich schon sehr beeindruckend, doch natuerlich nicht alles. Dass jedoch der Besitzer des eingeparkten Autos genau in dem Moment anruft, als sich die Sonne so langsam ueber den Horizont geschoben hat, haette wohl keiner gedacht. Wer faehrt denn am Samstag Morgen um halb sechs zum lighthouse, nimmt einen der wenigen Parkplaetze weg und verschwindet dann wieder vor Sonnenaufgang?? Fuenf Chinesen! Da hatten wir noch Glueck mit der Nation, da die nur laecheln und sich nichts sagen trauen...So konnte Peter am Handy noch fuenf Minuten ausgehandeln und wir haben endlich den langersehnten Sonnenaufgang am Lighthouse am oestlichsten Punkt Australiens in Byron Bay gesehen!

sunrise @ Byron Bay Lighthouse


Liebe Gruesse,
Andi & Peter

Freitag, 1. Mai 2009

Gold Coast samt Seaworld und Surfers Paradise

Good Morning guys,

gestern habe ich endlich einen Teil meines Geburtstagsgeschenkes einloesen duerfen und wir sind an die Gold Coast zu Seaworld gefahren! Natuerlich war gestern der erste Tag in dieser Woche, an dem sich die Sonne nur teilweise gezeigt hat...war ja klar. Wir haben jedoch nach einem kurzen Check des Wetters in Queensland beschlossen, trotzdem nach Seaworld zu fahren, da ja auch die Zeit etwas draengt (heute in einer Woche wird unser letzter Tag in Byron Bay sein).
So ging es samt Pullover und Turnschuhen los und nach 1,5 Std. Fahrt sind wir auch schon angekommen. Das Wetter hat super mitgespielt, die Wolken sind erst wieder gegen Abend zurueckgekehrt und wir hatten eine Menge Spass! Das australische Seaworld ist zwar von der Groesse her nicht mit dem amerikanischen zu vergleichen (vom Preis her schon...), hat uns aber fuer einen Tag mit drei Stunden Autofahrt voellig ausgereicht. Wir hatten auch Glueck, dass wir unter der Woche und nicht schon eine Woche frueher in den holidays gefahren sind. So konnten wir einige Attraktionen oefter besuchen bzw. Fahrgeschaefte oefter nutzen.

Sea World Gold Coast


Am Abend sind wir noch an der Gold Coast entlanggefahren: Wir haben einige Stops eingelegt wie zB. am Southport Beach und Main Beach und haben die vielen Hochhaeuser "bestaunt", die wie in einem typischen Touristenort die ganze Strandkulisse saeumen und ihr den entsprechenden Charakter verschaffen.

Surfers Paradise


Ein Dankeschoen fuer das schoene Geburtstagsgeschenk an den kleinen native speaker :o)

Viele Gruesse,
Peter und Andi