Mittwoch, 28. September 2011

Erskineville, Newtown und Glebe

Hallo zusammen,

da uns nun gegen Ende die Zeit nur so durch die Finger rinnt, folgen hier erstmal nur die Bilder der Erlebnisse der letzten Wochen (einfach runterscrollen). Nicht abschrecken lassen - es sind einige :) Texte folgen noch! Viel Spaß beim Fotos anschauen :) Eure Andi und Peter

Erskineville, Newtown, Glebe

Darlinghurst, Kings Cross, Pott's Point und Woolloomoolo

Darlinghurs, Kingscross, Pott's Point, Woolloomoolo

Kurzurlaub in Port Stephens

Port Stephens - Tag 1


Port Stephens - Tag 2


Port Stephens - Tag 3


Port Stephens - Tag 4

Lantern Parade in Manly und Curl Curl

Guys

die Lantern Parade war noch am Abend nach Padddington. Am Manly Wharf haben Kids ähnlich wie bei uns an Weihnachten einen Laternenumzug veranstaltet. Es gab Musik, Sandwiches und Chips für uns :-)


Lantern Parade Manly


Am nächsten Tag haben wir nochmal die Gegend meiner neuen Wohnung besichtigt: Curl Curl. Leider kam, gerade als wir am Strand waren innerhalb von 1s eine Kaltfront und es wurde sowas von ewig kalt und windig, dass wir abbrechen mussten:

Curl Curl


Eure,
Andi & Peter

Paddington

Hi guys,

das nächste Viertel das an der Reihe war, war Paddington. Andi hatte sich da ja so einige ausgesucht, die natürlich alle besucht und bewandert wurden. Paddington ist ein sehr reicher und durchaus interessanter Stadtteil, mit vielen Häusern im (hoffe das stimmt jetzt) viktorianischen Stil. Dazu kleine süße Kaffees, Galerien und die nimmerendende Oxford Street mit den Paddington markets. Der Marsch war sehr lang und anstrengend und uns hat es sehr gut gefallen:

Paddington


Viele Grüße,
Andi & Peter

Montag, 12. September 2011

Powerhouse Museum

Servus miteinander,

Am Montag Morgen bin ich mit Peter zusammen in die Uni gefahren, um dann weiter zu tingeln Richtung Powerhouse Museum, welches gleich zwischen der UTS und Darling Harbour/Chinatown liegt.

Das ehemalige Kraftwerk, das einst Sydneys stillgelegtes Straßenbahnnetz mit Strom versorgte, ähnelt fast dem deutschen Museum. Es gibt zudem interaktive Demonstrationen – sehr für Kids und Schulklassen geeignet. Leider wird das Museum im Moment umgebaut oder renoviert und so konnte man einen Teil nicht mal besichtigen. Am Eingang kam mir gleich einer zu Hilfe, da das Museum wohl recht unübersichtlich ist. Hat sich dann auch bewahrheitet: ich habe kaum durchgeblickt, wo ich schon war und was ich noch sehen will oder nicht sehen will. Das Interessanteste war die Design-Abteilung (dort habe ich mich auch über eine Stunde aufgehalten – zum Glück, denn der Rest war nicht mehr so interessant).

Powerhouse Museum


Nach einem leckeren Pad Thai für umgerechnet ca. 5 Euro in Chinatown :o) ging’s wieder an die Uni zur Besichtigung der Studentenwohnungen. Peter hatte sich nämlich am Wochenende für ein Zimmer beworben und heute Morgen die Zusage für ein 6er Zimmer erhalten. Allerdings soll er sich bis Mi entschieden haben! Unverschämt, oder? Inzwischen hat er aber eine Mail geschickt, ob er bis nächsten Montag Bescheid geben kann, da er seinen alten Mietvertrag erst kündigen müsste. Hat geklappt :o)

Das Gebäude mit den Studentenwohnungen ist total neu, dementsprechend gut sieht es auch aus, muss man schon sagen. Da lassen die sich nicht lumpen (mit Peters Studiengebühren…): eine rießige Dachterrasse mit BBQ und genialem Blick über die Stadt im 21. Stock, in den Gemeinschaftsräumen rießige Flachbildfernseher, eine Leinwand, ein Musikzimmer mit Flügel (!), eine eigene Wäscherei, Außenbereiche im 10. Stock mit menschengroßem Schachbrett, Tischtennis, Study-Räume usw. Das 6er Zimmer war erstaunlicherweise auch echt geräumig: mit zwei Toiletten und zwei Duschen, einer großen Küche mit zwei großen Kühlschränken, großer Esstisch, Sitzgruppe mit TV und dann natürlich die einzelnen Zimmer mit Bett, großem Schrank und Stauraum, Schreibtisch mit Lampe. Das ganze Gebäude ist klimatisiert und obwohl direkt nebenan eine große Baustelle war, hat man keinen Lärm gehört.

Der Nachteil: Peter muss eine extra Gebühr zahlen, wenn er die Wohnung eher kündigt (die Uni vermietet immer bis Mitte Januar, Peter verlässt OZ aber schon im Dezember) und falls kein Nachfolger gefunden wird, muss er die darauffolgenden Wochen zusätzlich komplett zahlen. Wir sind das nochmal durchgegangen und das Risiko ist echt groß und falls er zahlen müsste, wäre das eine ganz schöne Menge für nichts und wieder nichts. Das wäre schon heftig! Deswegen ist er jetzt noch intensiver am Wohnungssuchen (auch und vor allem hier in Manly) und wir wollen schauen, dass wir bis nächsten Mo so viele Wohnungen wie möglich anschauen, damit er sich dann entscheiden kann… Immer was anderes!

Hoffen, es geht euch allen gut in good old germany!
Grüßle von Andi & Peter

Küstenwanderung von Coogee nach Bondi

Good Morning guys,

am Sonntag war es so weit: wir sind endlich dazugekommen, die lang ersehnte Wanderung an der Küste zu unternehmen. Im Reiseführer stand zwar von Bondi nach Coogee, aber da am Sonntag das Festival of the Winds in Bondi stattgefunden hat, bot es sich direkt an, die Tour am Bondi Beach ausklingen zu lassen.

Es ging schon bald los: wir haben um 7:30 das Haus verlassen, um die Fähre um 8:00 zum Circular Quay zu erwischen. Kaum waren wir aus dem Haus, strömten auch schon die Jogger, Surfer, Kaffee-Trinker etc. an uns vorbei – und das am Sonntag Morgen um halb acht! (siehe Bilder)

Vom Circular Quay aus ging es mit dem Bus fast eine Stunde lang gen Süden nach Coogee. Coogee war sehr süß mit vielen auf- und abführenden Straßen. Allgemein haben wir die Entfernung zur Innenstadt Sydneys gemerkt: es war alles ruhiger, entspannter, gleich viel erholsamer – und trotzdem noch Stadt! Vor der Küste liegt die Wedding Cake Island, die die Wellen ein wenig abbremst. So haben wir hier auch kaum Surfer gesehen.

Küstenwanderung Cogee - Bondi


Der Küstenspaziergang führte uns an den Klippen entlang gen Norden, am Dolphin Point (der nicht wegen der Delfine so genannt wird) und dem Dunningham Reserve vorbei zur nächsten Bucht, Gordon’s Bay. Hier befindet sich laut Reiseführer einer der besten Tauchspots in Sydney. Wir haben zwar keine Taucher entdeckt, dafür aber eine Menge an umgedrehten Fischer-Booten, die fast die ganze Bay säumen. Die Gegend hier ist wunderschön, das Meer war türkisblau, die Sonne hat geschienen und wir kamen uns vor wie im Urlaub :o)

Der Swell, wie man in der Fachsprache sagt :o), war an dem Tag gigantisch und so waren die Wellen umso stärker und größer. Das hat Peter natürlich fasziniert und wir sind immer wieder stehen geblieben, um die Surfer zu bewundern, die den starken Kräften zu trotzen versuchten. Zudem klatsche das Wasser immerzu auf die Klippen und es war super zuzuschauen, wie die Gischt immer wieder in die Höhe gespritzt wurde.

Der ausbetonierte Meereskanal am Clovelly Beach lädt ohne die Auswirkungen der starken Strömungen zum Schwimmen und Schnorcheln ein und so haben wir auch viele Familien mit ihren Kids gesehen, die hier ihren Sonntag verbracht haben. Weiter ging es am Burrows Park und dem Shark Point (hoffentlich ohne Haie) vorbei. Der Waverley Cemetery hat am Rande der Klippen mit Blick über den Ozean keine schlechte Lage. Hier sind wohl auch einige berühmte Australier begraben. Im Reiseführer steht extra, dass man hier immer Wale zu Gesicht bekommt – wir hatten leider kein Glück.

Der Weg führte uns zum Bronte Beach, an dem Peter schon mit Siemens das BBQ erlebt hatte. Auch heute war der Park mit seinen vielen BBQ Stations brechend voll! Mit dem Auto möchten wir hier nicht herkommen: Fast keine Parkmöglichkeiten und für die vorhandenen wird man $15 Parkgebühr los! Wir hatten überlegt, uns dort in ein Cafe zu setzen, aber alle Cafes waren so voll, dass es schon nicht mehr schön war und so hieß es: weiter geht’s zum Tamarama Beach! Dieser ist nur 80m breit, erstreckt sich aber umso mehr in’s Landesinnere. Laut Reiseführer ist der Tamarama Beach einer der gefährlichsten überwachten Strände in New South Wales, da die Strömungen hier besonders stark sind.

Ab hier ging es an der Mackenzies Bay entlang, es war schon gegen Mittag und der Pfad an der Küste wurde immer menschenreicher… Zum Glück sind wir schon so bald am Morgen gestartet! Am Mackenzies Point dann endlich: Delfine!!! :o) Und zwar eine ganze Menge, bestimmt um die 20. Ich habe mich so gefreut, dass Peter mir das Schauen überlassen hat und er fotografiert bzw. gefilmt hat. Die sind richtig gesprungen und sind die Wellen entlang „gesurft“!

Von da an konnte man auch schon Bondi Beach und die vielen Drachen sehen. Das letzte Stück an den Klippen entlang nach Bondi haben wir auch noch hinter uns gebracht und konnten dann das Festival of the Winds bestaunen. Hier konnten die Familien ihre Drachen mitbringen und steigen lassen (normalerweise am Strand nicht erlaubt) und natürlich waren auch Professionelle mit am Start.

Festival of the Winds in Bondi


Ein seeeehr schöner Tag geht zu Ende :o)

Bussis aus Manly,
Peter & Andi

CBD – Stadtspaziergang durch Häuserschluchten

Hallo zusammen,

letzte Woche haben wir uns gleich nach Feierabend bei Siemens in der Innenstadt getroffen und sind an der Town Hall losgezogen, um einen Stadtspaziergang durch Sydneys Häuserschluchten zu unternehmen. Den ersten Blick warfen wir in die Räumlichkeiten des viktorianischen Rathauses, der Town Hall. Daraufhin ging es in das Queen Victoria Building, in dem die ersten Märkte Sydneys stattgefunden haben. Wir mussten fast zweimal hinschauen: bei unserem letzten Besuch vor drei Jahren haben wir wohl die ganze venezianisch-romanische Pracht nicht wirklich wahrgenommen bzw. sind nur durch die unteren Geschosse gelaufen.

Das State Theatre war leider zwecks Renovierungsmaßnahmen völlig eingehüllt, da war nix zu sehen. Vorbei am Sydney Tower, ging es in den grünen Hyde Park, mitten im quirrligsten Teil der Stadt, mit rießigem Schachbrett, Brunnen und Blick auf die St. Mary’s Cathedral. Kaum hatten wir die Straße gen Park überquert, konnten wir beim Einatmen richtig den Unterschied an der Luft spüren (laut Reiseführer ist der Hyde Park die „grüne Lunge der Stadt“).

Dann ging es wieder Richtung Norden in die Macquarie Street, in der sich nun eine Reihe an staatlichen Gebäuden befanden: Hyde Park Barracks Museum, St. James’ Church, The Mint, Sydney Hospital, das Parliament House und die State Library of NSW.

CBD Stadtbummel


Daraufhin kamen wir in den bombastischen Teil des CBD: ein Hochhaus neben dem anderen. Der Governor Phillip Tower (zweithöchstes Gebäude der Stadt mit 254m), der Governor Macquarie Tower und ein paar mehr. Daneben sieht man das Museum of Sydney, vor dem noch die Grundmauern des ältesten bedeutenden Gebäudes der Stadt stehen, dem First Government House.

Die Ash Street hätten wir wohl ohne Reiseführer nicht gefunden: eine kleine Gasse, ganz versteckt zwischen mehreren Hochhäusern, mit kleinen Bars und dem berühmten Bar-Komplex Ivy. Allerdings wurde hier auch nur versucht, eine Atmosphäre wie in den Gässchen Melbournes zu schaffen – gelungen ist das nicht wirklich.

Am Ende unserer Tour befanden wir uns am Martin Place. Obwohl die Tour nur 3,5km lang war, waren wir doch ganz schön geschafft. Aber ich muss sagen, Peter hat mich auch ganz schön reingestresst, nachdem ich alleine nur für die ersten Sehenswürdigkeiten schon eine Stunde zum Fotografieren und Schauen gebraucht habe :o) Aber das hat schon gepasst, denn die Dämmerung beginnt ja hier schon um ca 17Uhr und in den Häuserschluchten ist’s dann erst recht schon dunkel.

Die restlichen Tage der letzten Woche waren anfangs sehr sonnig und warm (einmal hatten wir sogar 24 Grad!). Jedoch wurde es gegen Do und Fr immer kühler (nur noch 16 Grad) und Fr hat es eigtl nur geregnet. Wir waren dann noch – neben Lernen – in der Warringah Mall einkaufen, kurz mit Pulli am Strand gesessen und die Sonne genossen, surfen, zusammen in der Uni… Die Tage vergehen so schnell!

Liebe Grüße nach Deutschland,
Peter & Andi

Dienstag, 6. September 2011

Emergency Shelter Exhibition und Sunset am Opera House

Hi zusammen,

Letztens haben wir zufällig die Ausstellung „Emergency Shelter“ am Circular Quay entdeckt:

“In response to Japan’s 2011 earthquake and tsunami, Australian and international architects create an exhibition highlighting the need for simple emergency shelters in disaster zones and the role the design and construction industry plays. This exhibition proposes shelters that could not only protect people from the elements but also provide a space of safety and comfort, fundamental to the recovery process. Customs House Square will exhibit nine emergency shelters designed, while Customs House ground floor will display models, further information and a selection of shelter proposals.”

http://whatson.cityofsydney.nsw.gov.au/events/11502-emergency-shelter-exhibition

Emergency Shelter Exhibition


… und auf der Fähre den Sonnenuntergang über Sydney miterleben dürfen:

Sunset Opera House & Harbour Bridge


Liebe Grüße,
Peter & Andi

Montag, 5. September 2011

Surry Hills und Fishmarket

Hi Guys,

letzten Freitag Abend habe ich Peter wieder mit in die Uni begleitet. Während er Workshop hatte, war ich fleißig am Bücher-Stöbern: in der Subway gibt’s nen Buchladen mit wahnsinnig vielen Vergünstigungen auf hochwertige Bücher. Leider hatten die seit dem letzten Mal umgeräumt und ich war schon ganz enttäuscht, dass ich nur ein Buch gefunden hatte, das mich wirklich interessiert hat… Natürlich hab ich erst kurz bevor ich gehen musste, die richtigen Regale mit heaps of Design- und Architektur- Büchern gefunden! Naja, es hat dann doch noch ein weiteres Buch das Rennen gemacht und: ja, ja, ich weiß, dass ich die alle wieder mit heimschleppen muss :o)

Um 18 Uhr nach Peters Workshop hab ich mich mit in die Vorlesung gesetzt und sogar einiges verstanden :o) Ist echt interessant, dieses Projekt-Management. Thema: Risks.

Am Samstag hat Peter eine Study-Break eingelegt und wir haben einen Touri-Tag in Surry Hills verbracht, um auch mal andere Stadtteile kennen zu lernen. Nach dem Start in einem süßen italienischen Cafe mit integrierter Käserei (1kg Käse für $90!!!), leckerem Cappuccino und Chai Latte ging es die Bourke Street entlang zum eigentlichen Ausgangspunkt der Tour, dem Taylor Square. Der fehlende Gegenpart zum Kaffee bot eine griechische Bäckerei (früher lebten in dieser Gegend wohl viele Griechen) mit leckerem Süßen :o)

Der Taylor Square selbst hat uns nicht wirklich umgehauen: sehr busy und viele Autos. In der Object Gallery finden immer verschiedenste Ausstellungen statt und diesmal konnte man die des australischen Pavillons der Biennale 2010 in Venedig sehen. Gut, dass ich vor einem Jahr vor Ort war, die Ausstellung somit schon gesehen habe und ich Peter nicht quälen musste :o)

Nach der Bourke Street führte uns unsere Tour auch schon in ein paar ruhige Seitenstraßen mit ganz niedlichen Wohnhäusern; teils fühlten wir uns nach London (zB Notting Hill) versetzt. Zu unserer Überraschung trafen wir hier auf sehr viel Grün, das den Wert eines Stadtteils natürlich enorm anhebt.

An der turbulenten Crown Street mit ihren vielen Cafes und Pubs angekommen, entdeckten wir sogleich den nächsten Markt :o) Hier gab es viele Hippie-Sachen; aber das Interessanteste an solchen Märkten sind ja immer die Menschen selbst :o) (siehe Bilder)

Surry Hills


Hungrig vom langen Marschieren ;o) fuhren wir mit der Light Rail (ausnahmsweise mal nicht mit dem Zug!) zum Fishmarket. Dort kam es mir so vor als ob ich dieselben Bilder machen würde wie vor zwei Jahren ;o) Aber egal, heute muss man’s ja nicht mehr für viel Geld entwickeln lassen.

Nach einigem Hin und Her haben wir uns für die Seafood Plattern für zwei Personen entschieden und tatsächlich einen Platz außen am Wasser unter tausenden von über uns kreisenden Möwen ergattern können. An sich war das Essen gut, nur haben wir uns danach überlegt, dass wir doch die Grilled Plattern hätten nehmen sollen (bei unserer war recht viel Fisch gebacken statt gegrillt). Witzigerweise haben wir uns dasselbe wohl vor zwei Jahren schon nach dem Essen überlegt gehabt ;o) Naja, man lernt halt doch nicht aus seinen Fehlern!

Fishmarket 2011


Da es den Tuna am Fishmarket für nur $19 das Kilo gegeben hat, haben wir uns ein paar Stücke einpacken lassen und so gab es am Sonntag Tuna-Steak, nur an beiden Seiten leicht angebraten. Hätte nicht gedacht, dass mir das schmeckt :o)

Viele liebe Grüße aus Sydney. Macht’s gut,
eure Andi & Peter

Uni, Uni, nochmals Uni und der Manly Village School Market

Nachtrag: die Bilder des BBQs mit Siemens wurden erweitert (ich sag nur: Peter in action :o) )

Hallo zusammen,

die letzten zwei Wochen waren geprägt von lernen, abfragen, Prüfung schreiben, Recherche, lesen, Assignement schreiben, korrigieren und zwischendurch surfen, lecker essen, die Sonne am Strand genießen und doch wieder mit Pulli als Schutz vor dem kalten Wind...

Es gab also viel zu tun, die erste Prüfung ist überstanden, das erste Assignement abgegeben und schon steht das nächste vor der Tür. Ist schon verrückt, wie viel die Studenten hier während des Semesters tun müssen – im Gegensatz zum „normalen“ Studiengang in Deutschland. Aber dafür zählt die Prüfung am Ende des Semesters nur noch 30%. Auch nicht schlecht.

Ein Hauch von Alltag


Vor zwei Wochen haben wir am Samstag den Markt der Manly Village School besucht. Märkte lieben die Australier ja scheinbar über alles und sobald das Wochenende eingeläutet wird, sind die ersten Märkte nicht weit. Dieser Markt war jedoch wirklich wie ein kleiner privater Trödelmarkt der Familien der Schulkinder und somit fiel unser Flanieren kürzer aus als gedacht.

Manly School Market


Liebe Grüße nach Deutschland und genießt noch die warmen Tage!
Peter & Andi

Sonntag, 21. August 2011

Rough Sea

Morning guys,

die letzten Tage waren geprägt von viel Wind, Regen, nur zwischendurch Sonnenschein und gigantischen Wellen. Sogar der Pro Surfer, der immer und zu jeder Tageszeit sein Board grapt und sich vor unseren Fenstern in die Wellen wirft, kam mit einem gebrochenen Surfboard zurück (siehe Bilder). Allerdings haben wir ihn eine Stunde später schon wieder mit einem anderen Board in die Fluten gleiten sehen…

Inzwischen können wir auch bestimmte Autos mit ihren Besitzern verknüpfen :o) Viele (vor allem auch ältere Männer) kommen wohl immer nach Feierabend mit ihren Firmenautos (zB electrical, plumber etc.), stehen erstmal eine Weile zusammen, quatschen und beurteilen die Wellenkonditionen bevor sie ihr Board aus dem Wagen holen und ihre Dienstklamotten gegen einen Wetsuit eintauschen :o) Wirklich köstlich zuzuschauen!

Am Freitagmittag, vor Peter’s Vorlesung, glaubten wir, eine Regenpause erwischt zu haben, und machten uns auf, die Küste entlang gen Norden zu spazieren. Leider muss man, um zu den Klippen Richtung Dee Why zu kommen, erstmal durch die Wohngegend Queenscliff (in dem Viertel haben wir vor zwei Jahren gewohnt) und am Freshwaterbeach vorbei bis man wieder am Meer laufen kann. Doch so weit haben wir es nicht mal geschafft: auf einmal wurde es wahnsinnig windig und Regen und Sand klatschten uns nur so in’s Gesicht. Innerhalb weniger Minuten waren wir bis auf die Haut durchnässt und wir haben nach einer halben Stunde entschlossen, wieder umzukehren. Aber witzig war’s :o)

rough sea


Jedoch glich die Überfahrt mit der Fähre zur Uni zu späterer Stund einer Achterbahnfahrt: die Leute haben gekreischt, das Wasser klatschte gegen die Scheiben und im Hafen wurde wohl ein Wal gesichtet. Hat Peter aber leider zu spät mitbekommen :o)

Liebe Grüße nach Deutschland,
Peter & Andi

Siemens BBQ

Hi guys,

nachdem bisher Andi vornehmlich die ganze Arbeit gemacht hat und alle Posts geschrieben hat, bin nunmal ich an der Reihe, vom BBQ mit Siemens am Bronte Beach diese Woche zu berichten.

Als ich am Dienstag ins Büro kam, hat mir Ronan erzählt, dass ich heute mal erst gar nix anfangen soll, da um 11 Uhr ein BBQ anlässlich der 4000. verkauften Software am Beach stattfindet. Ich habe erst gedacht, er veräppelt mich, aber nachdem fast keiner in der Arbeit war und mein Manager Armond mir angeboten hat, mich mitzunehmen ("I'll give you a lift"), habe ich es dann doch geglaubt. Wir sind also ca. 1h ohne Navi und ohne Plan (es wusste keiner wirklich den Weg, alle haben nur gewusst, irgendwo im Osten am Strand in der Nähe vom Bondi Beach ist Bronte Beach) durch Sydney gefahren, um dann letztendlich den Strand zu finden. Für mich war es ein interessanter Ride, die drei anderen haben mir auch immer erzählt, wo wir in etwa gerade sind und wie wahnsinnig teuer hier die Mieten wohl sein werden :-)

Am Bronte angekommen, ging es dann gleich Aussie-typisch los: Bier und Cricket. Natürlich konnte ich weder die Regeln, noch hatte ich einen blassen Schimmer, was da auf mich zu kam. Für die Inder ist Cricket die Welt (und es sind viiieeele Inder bei Siemens in Sydney) und die Aussies nehmen es auch ernst. Wir haben also zwei Spiele gespielt, leider beide mal verloren (glaub ich zumindest, aber laut den Aussies hab ich mich mal gar nicht so schlecht angestellt als Pitcher und Thrower :-)

Danach ging es weiter mit BBQ (Hamburger, Würste, Garnelenspieße und Salate vom Woolies), Chips und noch mehr alkoholfreies und eher nicht alkoholfreies Bier ;-) Dazu wurde noch Beachvolleyball gespielt und die Aussie-Konversation gepflegt. War eine tolle Erfahrung sich mal mit den Australiern auszutauschen und etwas mehr über deren Life, Sydney und Australien zu erfahren. Witzig war, dass Andi & ich wohl schon deutlich mehr von Australien gesehen haben als alle meine Kollegen bei Siemens :-)

Siemens BBQ Bronte Beach


Wir sind dann gegen 4Uhr wieder ohne Navi zurück gefahren, Armond hat mich am Hyde Park rausgelassen und es ging per Bahn, Ferry und Bus wieder nach Hause ;-)

Grüße vom Manly Beach,
Peter


Dienstag, 16. August 2011

Ausflug nach Balmain und Mittagspause in Chinatown

Hallo zusammen,

Den Samstag haben wir damit verbracht, in einen anderen Stadtteil Sydneys zu kommen, dort Schweizer Freunde zu besuchen und wieder zurück zu fahren. Einfacher als gedacht! Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln waren wir mal wieder ca. 1,5 Std einfach unterwegs und somit wurde aus dem kurzen Besuch von 2 Std mal eben ein Tagesausflug :o) Peter ist immer nervöser geworden, da auf ihn eine ganze Menge Seiten zu lesen und lernen warteten…

Nach dem Frühstück sind wir also erstmal zum Manly Wharf gelaufen, da die Busse vor unserer Haustüre manchmal kommen und manchmal aber auch nicht. Sollte man also einen Termin haben, ist es sicherer, zu laufen anstelle den Bus zu nehmen. Die Fähre führte uns in die City, zum Circular Quay. Nach einem kurzen Spurt zur nächsten Fähre, brachte uns diese zum Hafen Balmain East, von dem aus wir den Bus genommen haben. Ein Hoch auf das iPhone: Da uns der Busfahrer leider nicht sagen konnte, wann wir in etwa aussteigen müssten, um zu einer bestimmten Straße zu kommen, konnte uns das iPhone-Navi weiterhelfen und wir sind rechtzeitig ausgestiegen. Von da an hieß es laufen. Doch darüber waren wir ganz froh, da wir so die Wohngegenden von Balmain und Balmain East sehen konnten und diese sind wirklich schön – bisher die schönsten, die wir in Sydney gesehen haben. Eigentlich die einzigen schönen, die wir gesehen haben ;o) Ansonsten erinnern Wohnviertel in Sydney immer eher an ein Mischmasch aus Wohnen und Industriegebiet – ohne wirkliche Struktur und zentralem Punkt.

Balmain


Bei Petra und Pascal (die uns vor drei Jahren das Auto verkauft hatten) angekommen, gab es erstmal Pfefferminztee und deutschen Kuchen aus den Blue Mountains :o) Auch den Heater (Heizung) haben wir genossen und waren entzückt von dem kleinen zwei Wochen alten friedfertigen Nachwuchs namens Lena Matilda.

Wieder auf den Straßen Balmains sind wir ein bisschen durch die Gegend geschlendert, die Hauptstraße entlang, an einem Balmain Market vorbei, und wieder durch die Wohngegenden auf der Suche nach dem „Hafen“. Leider haben wir eine Station vor der Balmain East gefunden, bei der wir über 30 Minuten auf die nächste Fähre warten mussten… Und Peter wollte doch lernen… Naja, so haben wir samt Wartezeiten wieder 2 Stunden für die Heimfahrt gebraucht. Was soll’s – auf der Fähre kann man schließlich auch lernen :o)

Am Montag sind wir nach Peters Vorlesung von Central nach Chinatown gelaufen und haben dort in einem kleinen, aber recht asiatischen Food Court zu Mittag gegessen. Das Essen ist hier relativ preisgünstig und scheinbar auch recht gut, da man fast nur Asiaten sieht :o) Am Schluss haben wir noch einen frischgepressten Zuckerrohrsaft probiert. War wirklich lecker und gesund bestimmt auch :o)

Mittagspause in Chinatown


See ya,
Peter & Andi

Feierabend nach Siemens und Ausflug an Bondi Beach

Sonnige Wintergrüße aus Sydney nach Deutschland im regnerischen Sommer :o)

Letzten Mittwoch hat an der UTS eine Art Firmenmesse stattgefunden, die wir gleich nach Peters Arbeitstag bei Siemens besucht haben. Doch wie das hier so ist an den teuren Unis: es geht alles nur mit Ausweis und Anmeldung. Das heißt, ich durfte mich nicht mal umschauen, sondern musste außen warten und Peter hat versucht, ein paar Infos zu ergattern. Leider ging es hauptsächlich um Praktika in den „großen Ferien“. Danach gönnten wir uns ein Feierabendspecial in einem Cafe: Kaffee und ein Stück Round Cake für $7. Wir mussten auch erstmal fragen, was denn ein Round Cake ist: einfach ein Stück eines runden Kuchens :o) Wieder was dazu gelernt. War tatsächlich sehr lecker und nicht zu süß, wie das meiste hier. Aprobo Kuchen und Bäcker: letztens haben wir uns beim deutschen Bäcker in der U-Bahnstation Central eine Breze gekauft für $3!!! Unglaublich.

Danach sind wir ein bisschen durch die Gegend geschlendert und schließlich an der St George Street entlang. Da war einfach so viel los, rießige Menschenmassen, so viel Trubel, dass ich nach dem Spaziergang fast Kopfschmerzen hatte.

St George Street und Manly


Am Donnerstag sind wir mit den Öffentlichen zum Bondi Beach gefahren, was uns von Manly aus ungefähr 1,5 Stunden einfach gekostet hat… Da wir relativ spät losgekommen sind, blieben uns nur ein Spaziergang den ganzen Beach entlang und ein Besuch in der Shopping Mall in Bondi Junction bevor die Dämmerung eingesetzt hat: um 4pm wird es hier schon schattig und um 5pm ist es fast schon finster. Am Strand wurden schon die ersten Vorbereitungen für das bevorstehende Ereignis „City2Surf“ (der weltweit größte Run für einen guten Zweck) getroffen: rießige Zelte und Fahnen, die die eintreffenden Läufer empfangen sollten.

Am Hang zum Beach haben wir uns dann unter den letzten warmen Sonnenstrahlen noch einen Boost (Fruchtshake) mit leckerem, gerösteten Banana Bread gegönnt :o) Jaja, die Kalorien drängen sich geradezu auf – was will man machen :o)

Ein Highlight (für Peter…) war natürlich der Apple Store in Bondi Junction: wie ein kleines Erlebnis Center, in dem sich Groß und Klein austoben können :o)

Bondi Beach and Bondi Junction


Hoffen, euch geht's allen gut.
Liebe Grüße,
Peter & Andi

Mittwoch, 10. August 2011

Sonne und Gewitter am Wochenende in Manly

Hallo zusammen!

Am Wochenende (und nicht nur am Wochenende…) treibt es hier wohl jeden raus an die frische Luft, ob zum Sporteln, zum Shoppen, zum Kaffee trinken, zum Flanieren oder schlicht und einfach um gesehen zu werden. Da es am Samstag relativ warm war und die Sonne geschienen hat, mussten wir dem Manly-Sider-Trend natürlich folgen und so spazierten wir am Strand und der Marine Parade entlang Richtung National Park. Nun ist ja hier unter der Woche schon viel los (und das schon vor Sonnenaufgang), aber am Wochenende und dann noch mit solch schönem Wetter (und das im Winter) ist hier einfach die Hölle los! Also zum Entspannen oder im Urlaub kann man sich gleich mal ein anderes Plätzchen aussuchen… So ein Glück, dass ich gerade Urlaub habe :o) Und was man hier besonders oft sieht: Hunde und Babys! :o)

Das schlechte Gewissen ist eh schon vorprogrammiert, sobald wir aus unserem Fenster sehen und alle – einfach alle – beim Sporteln sehen, schon morgens um 6:45 vor Sonnenaufgang! Selbst die jungen Muttis mit ihren Luxuskörpern joggen ihre Kinderwägen durch die Gegend!

Unser Weg führte uns an der Marine Parade, entlang an den Luxus-Villen, zu einem süßen Cafe direkt am Meer, in dem wir gleich mal Kaffee und Chai Latte mit Croissant bestellt haben. Leider zahlt man hier für den Ausblick mit und so waren wir gleich mal um $15 leichter… Und da alle um uns ihr überteuertes Lunch-Menu samt Champus zu sich genommen haben und wir nur mit unserer „Kleinigkeit“ dasaßen, kam es uns auch sogleich so vor als ob die Bedienung unseren Tisch so schnell wie möglich an besser Betuchte weitergeben wollen würde. Naja, das hat Peter dann so genervt, dass wir weitergezogen sind :o)

Wochenende am Manly Beach


Am nächsten Tag führte uns ein weiterer Spaziergang ein Stückchen weiter in den National Park. Hier mussten wir uns schon fast sputen, da ein Gewitter aufgezogen ist und es Peter mit seiner Erkältung gscheit gefroren hat. Die Blitze über’m Meer waren gigantisch! Irgendwie wollte das Gewitter auch nicht weiterziehen, ging über mehrere Stunden. An einem Lookout haben wir uns auch eingebildet, einen Wal gesehen zu haben. Sicher sind wir uns nicht - aber war bestimmt einer :o) Die Fontänen haben auf jeden Fall real ausgesehen und waren bestimmt keine Wellen.

Gewitter über Manly und der Marine Parade


Am Samstag Abend haben wir uns einen Kinobesuch in den Manly Movies gegönnt. Normalerweise ist Kino hier echt teuer aber da es auf den Rückseiten der Quittungen Vergünstigungen gibt, kam uns der Kinobesuch am Samstag günstiger als an einem Kinotag in Deutschland. Natürlich musste es Harry Potter sein, auch wenn Andi nicht alles verstanden hat… Aber war wirklich gut, nicht so düster wie der letzte Harry Potter.

Wir hoffen, es geht euch trotz Oktoberwetter im August gut in Deutschland. Kleiner Trost: bei uns ist’s genauso kalt – nur im Winter :o)

Liebe Grüße an alle,
eure Peter & Andi

Dienstag, 2. August 2011

Aroma - Festival in Sydney

Am Sonntag fand in Sydney das Aroma - Festival statt: im Stadtteil The Rocks waren die Straßen gesperrt und alle Kontinente repräsentierten sich in Form von hunderten von Ständen und Zelten. Die Straßen waren voll von Menschen und jeder war am Essen :) Die Auswahl war rießig und wir hätten am liebsten von allem etwas probiert… Es gab von verschiedensten Kaffee- und Teesorten bis zu Süßem und angeblichen deutschen Bratwürsten (die seltsamerweise wie Hotdogs ausgesehen haben…) einfach alles. Am Verrücktesten waren die langen Schlangen und Wartezeiten zu den Kaffeeständen. Aber das Anstehen ist ja das größte Hobby eines jeden Australiers :) (Letztens waren wir beim Aldi an der Kasse, als wegen langer Wartezeiten eine zweite Kasse eröffnet worden ist – der Mitarbeiter musste erst einige Male rufen und sich bemerkbar machen, dass sich nun auch welche an der zweiten Kasse anstellen können, bis wirklich einige geradezu widerwillig gewechselt haben :) )

Aroma - Festival, The Rocks

Die erste Woche in der neuen Wohnung

Hi guys,

inzwischen sind wir schon seit einer Woche in der Wohnung North Steyne in Manly und es gefällt uns bisher ganz gut. Die Mitbewohnerin treffen wir so gut wie nie an (sie arbeitet wohl recht viel und ihr Freund hat seine Wohnung ganz in der Nähe) und so hatten wir schon 2-3 Tage am Stück die Wohnung ganz für uns alleine :) Wir sind nur immer überrascht, wenn uns gesagt wird, dass wir für australische Verhältnisse noch relativ wenig Miete zahlen… In Deutschland könnte man dafür schon fast ein Haus abbezahlen :) Wie können sich das die Leute hier nur leisten?? Noch dazu sind die Wohnungen zumeist in schlechtem Zustand (zumindest was wir bei unseren Besichtigungen so gesehen haben): sowohl heruntergekommen (man müsste einfach mal was machen) als auch qualitativ anders als in Deutschland (keine Dämmung, keine Heizung, Fenster katastrophal!!!). Aber sie gehen auf dem Markt trotzdem weg wie Schnitzel…

Zum Thema keine Heizung, keine Dämmung in den Häusern: Wir sind hier abends richtig am Frieren. Wir haben sogar schon eine zusätzliche Decke gekauft – die günstigste für $5 :) …das muss für mich reichen… Ein Prof an der UTS hat wohl letzte Woche gemeint: Winter in australischen Häusern ist wie Camping :)

Wohnung Manly


Im Moment sind wir auch noch ein bisschen am Rausfuchsen, welche öffentlichen Verkehrsmittel und in welcher Reihenfolge am günstigsten und schnellsten in die Uni, zu Siemens etc. sind. Zweimal hatten wir schon das Pech, die Fähre um 1-2 Minuten zu verpassen und schon geht der ganze Plan durcheinander bzw. muss man gleich 30 Minuten warten… Auch das Bussystem ist eine Katastrophe und einfach noch nicht wirklich ausgeklügelt hier.

Viele Grüße nach Germany,
Peter & Andi

Dienstag, 26. Juli 2011

Looking for a room

Hallo zusammen,

nun kommen wir nach bereits einer Woche in Sydney doch endlich dazu, einen Text über die letzten Tage zu posten:

Die ersten Tage waren geprägt von Nässe, Kälte, nassen und kalten Füßen wie nassen und kalten Klamotten und nochmal Nässe und nochmal Kälte. Die ersten Kommentare der redseligen hilfsbereiten Australier nach unserer Ankunft waren nicht gerade aufbauend: wir erleben gerade wohl den kältesten und nassesten Winter seit 1950 in Sydney. (siehe Zeitungsartikel der Daily Manly bei den Bildern) Na toll! Und genau in diesen Tagen müssen wir mit dem public transport (öffentlichen Verkehrsmitteln) und unseren eigenen nassen und kalten Füßen durch die Straßen Sydneys tingeln und Wohnung um Wohnung besichtigen. Das relativ günstige Hostel (Manly Beach House) trug mit seinen lautstarken Gästen und den kaum dichten Fenstern nicht gerade zur Aufheiterung bei. Aber immerhin hatten wir einen 20cm großen Heater im Zimmer, der ganze Arbeit leistete und von Socken zu Turnschuhen zu Jeansbeinen und wieder zurück wechseln musste.

The Big Wet


Doch das Durchhalten hat sich gelohnt: nach nur zwei Stunden Schlaf nach unserer Ankunft kämpften wir gegen den Jetlag an und setzten uns - anstelle durchzuschlafen - brav am Mittwoch Abend nochmal vor das Notebook, um das Internet nach Wohnungen zu durchforsten. Somit hatten wir an den zwei darauffolgenden Tagen zwölf Wohnungsbesichtigungstermine, die es bei Wind und Wetter abzulaufen galt. Von "Wohnungs-"besichtigung kann eigentlich nicht die Rede sein, denn eine eigene Wohnung könnten wir uns hier erstens nie leisten und zweitens würde man für short time (für so kurze Zeit) keine bekommen. Also ging es bei den Besichtigungen oft sowohl um die Räumlichkeiten als auch um die Mitbewohner selbst, mit denen man die nächsten Monate Küche, Bad und Wohnzimmer teilen sollte.

Ein weiterer problematischer Punkt war die Lage der Wohnung. Sie sollte natürlich in der Nähe der Uni, in der Nähe von Peters Arbeitsstelle, aber auch in der Nähe eines Strandes und Parkes sein und das Ganze auch noch in einer Großstadt wie Sydney :) Easy. Alle Wünsche einigermaßen berücksichtigt, begann unsere Suche in Manly. Viele Wohnungen waren um die 50qm und darin sollte man zu viert hausen. Einige Häuser hatten vier bedrooms und somit wimmelte es nur so von Asiaten ;) Selbst ein koreanisches Ehepaar ließ ihren Sohn mit in ihrem Zimmer schlafen, damit sie das Kinderzimmer untervermieten konnten. Ein fensterloses Zimmer über einer Ladenzone an der Hauptstraße ließ sich über einen langgezogenen Schlauch erschließen, in dem trotzdem noch ein Haufen Kleiderständer und Kartons Platz fanden (mussten).

Letzten Endes machte das Rennen eine Wohnung direkt am Manly Beach, welche einer jungen Australierin gehört, die die letzten sieben Jahre bei ihrem Vater in London gelebt hat, momentan in Manly wohnt, aber für die nächsten Monate den australischen Winter bei ihrer Mutter auf Bali verbringen möchte... Jawoll! Zum Glück kann sie sich die Zeit auf Bali nun durch unsere wöchentliche Miete versüßen lassen. Wir werden uns die Wohnung mit einer Amerikanerin teilen. Morgen, am Mittwoch, werden wir einziehen und dann sehen wir mal weiter.

Seit Sonntag hat es hier fast nicht mehr geregnet und auch die Sonne hat sich gleich sehen lassen. So sind wir wie Touris zur Oper, in The Rocks und über einen Sonntags-Markt geschlendert, bevor Peter gestern und heute (Montag und Dienstag) zu Infoveranstaltungen in die UTS (University of Technology Sydney) musste. Morgen werden wir das Hostel verlassen und hoffentlich klappt alles mit der Wohnung, bevor wir uns auf in ein Outlet Center machen, das uns vor zwei Jahre empfohlen wurde. Peter braucht noch schwarze Schuhe für die Arbeit und mir wäre ein warmer Pulli recht :)

Sydney - Die ersten Touri-Bilder


Liebe Grüße nach Deutschland,
Peter & Andi

Montag, 18. Juli 2011

Flight Frankfurt-Seoul

Greetings from Seoul, South Korea!!!

Hi,

wir sind gerade eben total schlapp am Flughafen in Seoul angekommen. Hier hat es 33° und es ist sehr schwül: zumindest draußen :-)
Der Abschied war mal wieder schwer und wir hoffen das daheim alles klappt und unsere Kleine brav ist :-)
Andrea schläft und ich genieße eine Starbucks Iced Coffee. Der Flug mit Korean Air war top, gute Movies, gutes Essen und nur einige Turbulenzen, aber nichts größeres. Jetzt haben wir 6h Aufenthalt, bevor es weiter nach Sydney geht.

Von dort werden wir uns wieder melden, wenn wir Wifi haben.

Flight Frankfurt - Seoul


Liebe Grüße nach Deutschland,
Andi & Peter

Samstag, 16. Juli 2011

2 days to go...

Guten Morgen,

die Prüfungen sind geschrieben, der vorerst letzte Tag bei Siemens in Nürnberg ist abgeschlossen und es ist noch (fast)
nichts gepackt...
Yiyeon aus Seoul hat uns diese Woche besucht, was nicht unbedingt beim Vorankommen bzgl. Sydney geholfen hat, da
wir ständig auf Achse waren.
Nichtsdestotrotz gehts am Montag los :-)

VG,
Peter

Samstag, 7. Mai 2011

Ich glaub es geht schon wieder los...

Hi guys,

am 18.Juli 2011 ist es soweit: Es geht wieder nach Australien!!! Über Seoul fliegen wir mit Korean Air nach Down Under. Peter wird in Sydney an der UTS studieren und bei Siemens Sydney arbeiten, Andrea die Zeit genießen um endlich mal Semesterferien zu bekommen. Diese dann 8 Wochen in Sydney verbringen: Es gibt schlimmere Destinations :-)

Wir sind jetzt beide noch mitten im Semester, aber die Planungen laufen schon: Die Flüge sind gebucht, die Zusage der UTS ist da und Siemens hat auch zugesagt. Die Koffer werden nicht mehr so voll (zumindest am Hinweg) und wir freuen uns schon wieder rießig auf das Leben am Meer - auch wenn wir hier Familie und Kiara wahnsinnig vermissen werden!!!

Bald heißts wieder See you,
Peter