Freitag, 10. Juli 2009

Kununurra

hi mates,

in Kununurra angekommen, ging es erstmal an die Campground-Suche, da die hier oben momentan schon alle sehr ausgebucht sind wg. holidays und dry-season (high-season). Haben noch einen Platz ergattert, der direkt am Lake Kununurra lag und somit einen wunderbaren Sonnenuntergangs-Blick auf den Berg mit den zwei Bezeichnungen "Sleeping Buddha"/"Elephant Rock" (siehe pics) freigab. Das war auch schon das einzig Tolle an dem Caravanplatz, so dass wir tagsdrauf gleich mal in den Hidden Valley Caravanpark wechselten. Dieser hatte so einige Vorteile: wir bekamen fuer dasselbe Geld eine powered site, der Platz ist allgemein ruhiger und erschien aufgeraeumter und er ist direkt neben dem Mirima National Park (Hidden Valley) gelegen, so dass unsere walking tour am darauffolgenden Morgen (tagsueber kann man sich fast nicht in die Hitze wagen) durch den ganzen Park sozusagen gleich um die Ecke begann.

Kununurra


Der Park an sich ist nicht gerade gross und beinhaltet drei hikes, welche wir alle innerhalb zweier Stunden gemeistert hatten. Wir waren jedoch froh, die Chance genutzt zu haben, da der Mirima Park dem Bungle Bungles National Park (Purnululu) aehneln soll, den wir leider wegen der zu roughen Zufahrtstrasse gemieden haben. So kamen wir in den Genuss von interessanten, rundgeformten Steinformationen in unterschiedlichen Rottoenen und einer weiten Sicht ueber Kununurra und Umgebung. Am Rueckweg hat Andi dann sogar eine Abkuerzung entdeckt: Wir mussten nur ein Paar Felsen runterklettern und haben uns damit ca 45 Minuten walken erspart. Da war ich aber mal so richtig stolz auf sie!!!

Mirima National Park


Zudem liessen wir uns nicht die Aboriginal Art Gallery in Kununurra entgehen, in der wir jedoch nur ein paar Minuten verweilten (aufgrund eines gewissen Kulturbanausen unter uns) ;o)

Am Nachmittag nach der Wanderung ruhten wir uns im Schatten am Caravanpark aus bzw. wir hatten es uns fest vorgenommen, mal NICHTS zu machen. Dass dies in einem "Camperleben" allerdings nicht moeglich ist, bewiesen uns die folgenden Stunden: Wir hatten uns zum Lesen hingesetzt und alle paar Minuten sprang jemand anderes auf und begann irgendetwas zu "raeumen". Das ist sowieso des Campers Freude: Raeumen was das Zeug haelt! Nach ein paar Stunden war das Auto entstaubt und geoelt worden sowie Getraenkedosen einsortiert, abgespuelt, Tuecher von Hand gewaschen etc.
Ein ganzes Kapitel fertig gelesen hatte jedoch keiner von uns ;o)

Tags drauf verabschiedeten wir uns von unseren "Alten" (dem australischen Ehepaar, das aus Perth stammt), die uns von Beginn der Gibb River Road an "gefolgt" waren, uns am lookout in Wyndham und nun wieder hier am selben Campground in Kununurra eingeholt hatten. Daraufhin ging es zum Lake Argyle, einem von Menschenhand geschaffenen Stausee. Herrlich anzusehen, aber wie lange werden die durch den Eingriff in die Natur entstehenden Unregelmaessigkeiten noch auf sich warten lassen?

Lake Argyle


Da es hier nicht mal einen walk (sind schon ganz im "walking-Fieber") bzw. ein Cafe gab, fuhren wir an diesem Tag bei brechender Hitze und mit Kopfschmerzen noch 500km bis zur naechsten kostenlosen restarea kurz vor Katherine. Von dort geht es dann in den Kakadu National Park, dem wohl groessten Australiens.


Viele Gruesse an euch,
eure Aussies

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