letzten Freitag Abend habe ich Peter wieder mit in die Uni begleitet. Während er Workshop hatte, war ich fleißig am Bücher-Stöbern: in der Subway gibt’s nen Buchladen mit wahnsinnig vielen Vergünstigungen auf hochwertige Bücher. Leider hatten die seit dem letzten Mal umgeräumt und ich war schon ganz enttäuscht, dass ich nur ein Buch gefunden hatte, das mich wirklich interessiert hat… Natürlich hab ich erst kurz bevor ich gehen musste, die richtigen Regale mit heaps of Design- und Architektur- Büchern gefunden! Naja, es hat dann doch noch ein weiteres Buch das Rennen gemacht und: ja, ja, ich weiß, dass ich die alle wieder mit heimschleppen muss :o)
Um 18 Uhr nach Peters Workshop hab ich mich mit in die Vorlesung gesetzt und sogar einiges verstanden :o) Ist echt interessant, dieses Projekt-Management. Thema: Risks.
Am Samstag hat Peter eine Study-Break eingelegt und wir haben einen Touri-Tag in Surry Hills verbracht, um auch mal andere Stadtteile kennen zu lernen. Nach dem Start in einem süßen italienischen Cafe mit integrierter Käserei (1kg Käse für $90!!!), leckerem Cappuccino und Chai Latte ging es die Bourke Street entlang zum eigentlichen Ausgangspunkt der Tour, dem Taylor Square. Der fehlende Gegenpart zum Kaffee bot eine griechische Bäckerei (früher lebten in dieser Gegend wohl viele Griechen) mit leckerem Süßen :o)
Der Taylor Square selbst hat uns nicht wirklich umgehauen: sehr busy und viele Autos. In der Object Gallery finden immer verschiedenste Ausstellungen statt und diesmal konnte man die des australischen Pavillons der Biennale 2010 in Venedig sehen. Gut, dass ich vor einem Jahr vor Ort war, die Ausstellung somit schon gesehen habe und ich Peter nicht quälen musste :o)
Nach der Bourke Street führte uns unsere Tour auch schon in ein paar ruhige Seitenstraßen mit ganz niedlichen Wohnhäusern; teils fühlten wir uns nach London (zB Notting Hill) versetzt. Zu unserer Überraschung trafen wir hier auf sehr viel Grün, das den Wert eines Stadtteils natürlich enorm anhebt.
An der turbulenten Crown Street mit ihren vielen Cafes und Pubs angekommen, entdeckten wir sogleich den nächsten Markt :o) Hier gab es viele Hippie-Sachen; aber das Interessanteste an solchen Märkten sind ja immer die Menschen selbst :o) (siehe Bilder)
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| Surry Hills |
Hungrig vom langen Marschieren ;o) fuhren wir mit der Light Rail (ausnahmsweise mal nicht mit dem Zug!) zum Fishmarket. Dort kam es mir so vor als ob ich dieselben Bilder machen würde wie vor zwei Jahren ;o) Aber egal, heute muss man’s ja nicht mehr für viel Geld entwickeln lassen.
Nach einigem Hin und Her haben wir uns für die Seafood Plattern für zwei Personen entschieden und tatsächlich einen Platz außen am Wasser unter tausenden von über uns kreisenden Möwen ergattern können. An sich war das Essen gut, nur haben wir uns danach überlegt, dass wir doch die Grilled Plattern hätten nehmen sollen (bei unserer war recht viel Fisch gebacken statt gegrillt). Witzigerweise haben wir uns dasselbe wohl vor zwei Jahren schon nach dem Essen überlegt gehabt ;o) Naja, man lernt halt doch nicht aus seinen Fehlern!
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| Fishmarket 2011 |
Da es den Tuna am Fishmarket für nur $19 das Kilo gegeben hat, haben wir uns ein paar Stücke einpacken lassen und so gab es am Sonntag Tuna-Steak, nur an beiden Seiten leicht angebraten. Hätte nicht gedacht, dass mir das schmeckt :o)
Viele liebe Grüße aus Sydney. Macht’s gut,
eure Andi & Peter



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